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Orthopädie Berlin Mitte

Die Facharztpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie von Dr. med. M. Fontana liegt im Herzen Berlins, direkt an der Spree und am S-/ U-Bahnhof Friedrichstraße im historischen Stadtteilbezirk Mitte.

In unserer Praxis für Orthopädie in Berlin

Dr.-M.-Fontana

befassen wir uns mit allen akuten und chronischen Erkrankungen der Orthopädie sowie Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Unser Anspruch ist ein medizinisch hohes Niveau in moderner Diagnostik und zeitgemäßer Therapie. Zur optimalen Versorgung unserer Patienten arbeiten wir mit kompetenten und leistungsfähigen medizinischen Netzwerken ambulant und stationär (in dafür spezialisierten orthopädische Fachkliniken und -praxen) zusammen.

Unser Ziel ist ein anspruchsvoller, aufmerksamer Service mit zeitlich optimaler Betreuung und kurzen Wartezeiten – für alle Patienten in unserer orthopädischen Praxis!

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Migräne / Spannungskopfschmerz

 

Ca. 10% der mitteleuropäischen Bevölkerung leidet unter Migräne, bis zu 20% an regelmässigen wiederkehrenden Spannungskopfschmerzen. Frauen sind mit einer Verteilung 3:1 häufiger betroffen. Erstmalig tritt Halbseitenkopfschmerz meist in der Pubertät oder frühen Jugend auf, wobei im Kindesalter Mädchen wie Jungen ungefähr gleichhäufig betroffen sind.

Für die Entstehung z.B. der Migräne gibt es verschiedene Theorien: Schlafstörungen, Stress, Nahrungsmittel wie Rotwein oder Schokolade, lokale Durchblutungsstörungen des Gehirns sind nur einige der vermeindlichen Auslöser. Anhand der vielen Theorien können Sie verstehen, dass die Krankheitsentstehung der Migräne noch nicht abschließend geklärt wurde und die Krankheit sicherlich eine Kombination der verschiedenen Theorien darstellt.

Typische Symptome einer Migräne sind:

  • Halbseitenkopfschmerz
  • Übelkeit (80%)
  • Erbrechen (40%)
  • häufig Beginn am Morgen
  • Dauer mehrere Stunden bis Tage
  • Schmerzcharakter pulsierend / klopfend
  • Zunahme der Beschwerden unter Belastung
  • Aura vor dem Migränebeginn
  • Lichtscheue (60%)
  • Lärmscheue (50%)
  • Ohrgeräusche / Tinnitus
  • selten Lähmungen von Armen und Beinen
  • Frequenz 1 - 2 mal pro Monat

Therapiemöglichkeiten

Medikamente

Inzwischen stehen verschieden Medikamentengruppen zur Therapie der Migräne zu Verfügung.
Die angewendete Medikamente sind wesentlich abhängig vom Schweregrad des Migräneanfalls.

Man differenziert drei Schweregrade:

  • leichte Anfälle
  • mittelschwere Anfälle
  • schwere Anfälle

Gegen Übelkeit und Erbrechen kommen Wirksubstanzen wie Metoclopramid (Paspertin) oder Domperidon (Motilium) zum Einsatz. Sie führen zu einer Verminderung der Übelkeit und Aktivieren die Magen- und Darmtätigkeit, die während der Migräne zum Stillstand kommt. Hierdurch wird die Grundlage zur Aufnahme weiterer Medikamente - wie Schmerzmittel - geschaffen.

Grundsätzlich werden klassische Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder Paracetamol, aber auch nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR) wie Ibuprofen oder Diclofenac (Voltaren) oder Metamizol (Novalgin) eingesetzt. Teilweise können auch stärkere Schmerzmittel wie Tramadol oder Valoron hilfreich sein. Reichen herkömmliche Medikamente zur Behandlung der Schmerzen irgendwann nicht mehr, aus kommen ggf. Wirkstoffe wie Sumatriptan, Zolmitriptan, Rizatriptan, Almotriptan, Eletriptan, Frovatriptan und Naratriptan aus der Gruppe der sog. Triptane in Betracht.

Ein 6 Fragen umfassender medizinischer Fragecheck kann ggf. als Entscheidungshilfe zur Verordnung von Triptanen hilfreich sein - der zuständige behandelnde Neurologe trifft hier letztlich aber die Entscheidung - unter:

http://www.stern.de/kopfschmerz/tools-service/triptan-check-migraene-wann-muss-ich-die-medikamente-nehmen-597806.html

Migräneprophylaxe

Es kommen Medikamente zur Vorbeugung von Migräneanfällen oder Verminderung der Migränehäufigkeit zur Anwendung: Valproinsäure (ursprünglich ein Medikament gegen Krämpfe); sog. Betablocker wie Metoprolol und Propranolol und Kalziumantagonisten wie Flunarazin. Diese Medikamente werden zur Prophylaxe i.d.R. täglich eingenommen.

Indikation zur Migräneprophylaxe können sein:

  • 3 Anfälle pro Monat
  • mehrfacher Status migränosus (siehe oben)
  • starke subjektive Beeinträchtigung der Lebensqualität
  • neurologische Störungen durch die Migräne (siehe oben)

Komplementärmedizin bei Migräne und Kopfschmerzen...

....kann Erfolge vorweisen.

Auf Grund guter bis sehr guter (subjektiv positiver) Erfahrungen der Patienten wirkt Akupunktur. Besonders in der akuten Schmerzphase (ggf. mit sog. Aura) aber auch als Prophylaxewirkung nach einer Akupunkturserie eingesetzt, erfahren die Patienten Linderung. Wichtig ist hierbei allerdings unbedingt die richtige Auswahl der Akupunkturpunkte, sowohl während der Akutbehandlung als auch zur Prophylaxetherapie! Die erforderliche "chinesische Anamnese" wird deshalb zuvor mit dem behandelnden Arzt in der Praxis erhoben.

Die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft testete verschiedene Methoden: Dabei schneiden Medikamente gut ab, aber auch Verfahren wie Akupunktur und Homöopathie. Spezielle Entspannungstechniken, Muskelrelaxation nach Jacobson und Yoga haben sich als wirksam erwiesen.

Ausdauersport: Jogging und Radfahren zeigten in Studien günstige Verläufe. Insbesondere Jogging mit mittlerer Pulsfrequenz soll sich positiv auf die beschwerdefreien Intervalle auswirken.

Phytotherapie: Pestwurz hat in Studien ihre Wirkung gezeigt. (Bei bekannten Lebererkrankungen ggf. vorher mit dem behandelnden Arzt sprechen, da Nebenwirkungen möglich sind.)

Wir geben unseren Patienten den ganz prinzipiellen Rat: Versuchen Sie alles - sofern es nicht zu teuer ist und Ihnen nicht nachweislich schadet!

Ergänzend sind hier 10 Verhaltensempfehlungen der deutschen Migräne - Liga e.V. Deutschland aufgeführt.

  1. Häufige Einnahme von Schmerzmitteln sollte vermieden werden. Reduzierung der tatsächliche Medikamentenmenge wo immer möglich.
  2. Mögliche Auslöser für einen Migräne-Anfall versuchen zu identifizieren. Auslöser können sein: Arbeitsstress, Wetterumschwung, bestimmte Nahrungsmittel, Zigarettenrauch etc.
  3. Vermeidung folgender Nahrungsmittel: viel tierisches Fett, Koffein, Nikotin, Süssigkeiten, Citrusfrüchte.
  4. Entspannungsverfahren (Autogenes Training, PMR = progressive Muskelentspannung Yoga usw. in Kombination mit Ausdauersport und sonstige Hobbys, bei denen es körperliche Auslastung gibt.
  5. Übermässig Licht und Lärm sind dringend zu vermeiden. Hierunter fällt leider auch langes Sonnenbaden
  6. Manchmal müssen eigene Erwartungen und Ansprüche überprüft werden. Wenn der eigene Anspruch nämlich zu hoch ist, kann einem das schon mal "Kopfzerbrechen" bereiten.
  7. Es sollte versucht werden, psychische Stress- und Belastungsfaktoren zu reduzieren. Auch übermässige Sorgen und das Vernachlässigen eigener Ansprüche können zu einer Verschlimmerung der Erkrankung führen.
  8. Situationen, in denen erfahrungsgemäß die Emotionen "hochkochen", sollten vermieden werden. Hierbei sollte man auch auf verschiedene Medien (Fernsehen, Radio, Computer etc.) achten
  9. Versuchen zu lernen, die Sprache des Körpers zu verstehen. Schmerz ist ein Signal, hinter dem eine Botschaft steckt. Diese zu entschlüsseln wird helfen.
  10. Es gibt viele andere Menschen, die an dieser Störung leiden. Patienten mit Migräne kann aber geholfen werden.

 

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Praxiszeiten

MO 08:00-18:00   
DI 08:00-19:00
MI 08:00-18:00
DO 08:00-14:00    15:00-19:00
FR 08:00-12:30

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Kontaktdaten

Dr. med. M. Joh. Fontana
FA Orthopädie + Unfallchirurgie
Albrechtstraße 12
10117 Berlin

Telefon: 030 - 4000 48 300

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