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Orthopädie Berlin Mitte

Die Facharztpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie von Dr. med. M. Fontana liegt im Herzen Berlins, direkt an der Spree und am S-/ U-Bahnhof Friedrichstraße im historischen Stadtteilbezirk Mitte.

In unserer Praxis für Orthopädie in Berlin

Dr.-M.-Fontana

befassen wir uns mit allen akuten und chronischen Erkrankungen der Orthopädie sowie Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Unser Anspruch ist ein medizinisch hohes Niveau in moderner Diagnostik und zeitgemäßer Therapie. Zur optimalen Versorgung unserer Patienten arbeiten wir mit kompetenten und leistungsfähigen medizinischen Netzwerken ambulant und stationär (in dafür spezialisierten orthopädische Fachkliniken und -praxen) zusammen.

Unser Ziel ist ein anspruchsvoller, aufmerksamer Service mit zeitlich optimaler Betreuung und kurzen Wartezeiten – für alle Patienten in unserer orthopädischen Praxis!

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Erkrankungen

Fersensporn / Plantarfasciitis

Es handelt sich um eine häufige, degenerative (verschleißbedingte) Erkrankung. Die Erkrankungshäufigkeit nimmt mit dem Alter eher zu. Das Durchschnittsalter der Patienten beträgt zwischen 40 und 60 Jahren. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. Ein Fersenspon ist bei älteren Menschen in ca. 50% der Fälle nachweisbar. Nicht jeder Fersensporn ist therapiebedürftig bzw. verursacht Beschwerden.

"Tennisarm" / Epicondylopathie

Bei der Epicondylitis humeri radialis (auch „Tennisarm“-oder „(PC-)Maus-Ellenbogensyndrom“) und der Epicondylitis humeri ulnaris ("Golferellenbogen“) handelt es sich um eine lokalisierte Entzündung und eine Erkrankung der Sehnen und Bänder unter Beteiligung der angrenzenden Muskulatur im Bereich der Streck- bzw. Beugemuskulatur des Unterarms und der Hand. Viel häufiger als Tennis- oder Golfspieler erleiden diese Syndrome Handwerker, Mechaniker, Straßen- und Bauarbeiter oder Sekretärinnen. Generell betroffen sind auch jene Berufsgruppen, die den Computers als Arbeitsmittel nutzen. Die zunehmende Nutzung insbesondere der Maus des Computers führte in den letzten Jahren zu einer steigenden Anzahl an Patienten, die unter einem „Tennisarm“ leiden.

Diese sog. Tendopathien (= Sehnenentzündungen) entstehen zumeist auf Grund einer Ursachen-Trias:

  • Überbeanspruchung der Muskulatur
  • Verkürzung der Sehnen und Bandansätze
  • Verschleiß mit degenerativen Veränderungen der beteiligten Strukturen (auch Mikroverletzungen und Sehneneinrisse)

Es kommt zu charakteristischen Schmerzen, welche u.U. die Gebrauchsfähigkeit des betroffenen Armes und der Hand/ Finger erheblich herabsetzen, z.B. Aufdrehen einer Flasche, Kaffeetasse mit den Fingern halten etc.). Der Tennisarm tritt bei Männern und Frauen gleichermaßen auf, am häufigsten im mittleren Lebensalter (30.- 50. Lebensjahr).

Tennisarm“- oder „(PC-)Maus-Ellenbogensyndrom“ wird überwiegend konservativ behandelt.

Behandlungsmethoden:

  • Vorübergehende Ruhigstellung,
  • elektromechanische Stimulation (TENS, Ultraschall)
  • Kortison- oder pflanzliche Injektionen,
  • Salbenverbände
  • Ellenbogenbandage
    Sie entlastet den Muskelansatz am Ellenbogen und wird prophylaktisch im Alltag- und Arbeitsleben getragen. Die Bandage muss allerdings richtig angewendet werden(korrekter Sitz!).
  • Kinesio-taping
  • Akupunktur
  • Lasertherapie
  • Krankengymnastik (Dehnungstraining Unterarmstreckmuskeln)
  • Stoßwelle
  • Operation

Speziell für Tennisspieler:

  1. Hinweis auf korrekte Schlagtechnik, gegebenenfalls durch (erneute) Trainerstunden.
  2. langsamer Trainingsaufbau
  3. konsequentes Aufwärmen und Dehnungs- Detonisierungsprogramm
  4. Eventuelles Wechseln des Schlägers, beispielsweise durch Benutzen eines flexibleren nicht so kopflastigen Schlägers.
  5. Leistungsorientierten Tennisspieler oder Hobbyspielern empfehlen wir unbedingt die Anpassung der Besaitung (z.B. vorgedehnte vibrationsabsorbierende Besaitung (spezielle „Tennisarm“-besaitung)

Prognose

Die Prognose ist in den meisten Fällen gut. Viele Patienten können durch konsequente konservative Therapie eine Operation vermeiden.

Welche der oben aufgeführten Therapien am wahrscheinlichsten hilft, muss individuell bestimmt werden. Z.T. sind kombinierte Therapien sinnvoll.

subacromiales Schulterengpass-Syndrom / Kalkschulter

Das subacromiale Schulterengpass-Syndrom (auch Impingement-Syndrom, Schulter- Armsyndrom, Supraspinatus- Syndrom, Rotatorenmanschetten-Engpass- Syndrom) bezeichnet eigentlich eine Enge im Schultergelenk zwischen knöchernem Oberarmkopf und Schulterdach und dadurch einer Kompression dazwischen verlaufender Weichteilgewebe wie Sehnen und Schleimbeutel mit häufig sehr schmerzhaften akuten bis chronischen Entzündungsreaktionen wie z.B. der sog. Kalkschulter (=Verkalkungen und Strukturschäden v.a. an der Supraspinatus- Sehne) bis hin zu Teil- oder vollständigen Sehneneinrissen und möglichen dauerhaften Funktionseinschränkungen im Schultergelenk – ohne stadiengerechte Therapien!

Beschwerden wie Funktionseinschränkungen bei der Bewegung oder (z.T. heftige akute, auch nächtliche) Schmerzen resultieren oft nach einer Überlastung, z.B. im Sport (Überkopf- oder Abspreizübungen gegen Widerstand im Sportstudio), durch Hausarbeit (z.B. Gardinen aufhängen), durch berufliche Tätigkeit (PC-Maus mit zu weit vom Körper entfernt geführter Armstellung) oder ein akutes Unfallereignis mit Sturz auf die Schulter bzw. eine Anzahl von früheren Bagatellverletzungen/ Mikrotraumatisierung der Gewebestrukturen über einen längeren Zeitraum. Letztlich ursächlich sind neben degenerativen Verschleißveränderungen an Gelenk, Knochen und Weichteilgeweben oft v.a. muskuläre Dysbalancen und Schwächen über viele Jahre auf Grund einseitiger Bewegungen, Fehlhaltungen oder Inaktivität.

Therapie

Das Therapieverfahren richtet sich nach dem Ausmaß der Entzündung und/oder funktioneller Schädigungen und ist zumeist dem nichtoperativen Sektor vorbehalten.

konservative Orthopädie

Elektrotherapie, TENS, Ultraschall

Wärme- oder Kälteanwendungen

Infiltrationen

- mit Kortison an die Sehne bzw. unter das Schulterdach bzw. intraartikulär (Vorteil: meist rasche, erheblich schmerz- und entzündungsreduzierende Wirkung (Nachteil: Risiken einer Spritze mit Infektionsgefahr, Gewebeschädigung bis zu Sehnenrissen)

- mit ACP (= autolog conditioniertes Plasma) – (engl. PRP= Platelet Rich Plasma). Relativ neues Eigenblutverfahren zur Wundheilung nach Muskel- und Sehnenverletzungen im Sport oder bei chronischen Sehnenentzündungen mit lokal schlechter Blutzirkulation - bei geringer Stoffwechselaktivität von Sehnenzellen und anderen Gewebetypen) mittels Plasma- und Blutplättchen (Thrombozyten) Anreicherung aus Patientenvollblut. Durch spezielles technisches Verfahren werden in der Praxis konzentriert aus dem Plasma Wachstumsfaktoren zur Stimulation von Sehnenzellen/ Knorpel und Knochenzellen angereichert und anschließend sofort an den jeweiligen Behandlungsort reinjiziert. Erste Studien zeigen gute Ergebnisse

Krankengymnastik: Korrektur von Dysbalancen der Schultermuskulatur mittels aktiver Dehnungsübungen und manueller Traktionsbehandlung sowie Kräftigung der Rotatorenmuskulatur. Längerfristig Haltungskorrektur der Schulter (Schulterschule), auch Übungen mit sog. „Schulterhorn“ oder Schulterhilfe (= therapeutisch genutzte, gebogene Eisenstange)

Stoßwellenbehandlung – bei chron. Entzündungen und „Kalkschulter“ (= Kalziumeinlagerungen zumeist in die Supraspinatussehne)

Hochleistungs-Lasertherapie

(niedrig dosierte) Röntgenbestrahlungen

Akupunktur der Schulter

Behandlung Psychischer Faktoren - etwa depressive Verstimmung, Stress etc. können bei der Prognose eine Rolle spielen. Wer sich in dieser Richtung betroffen fühlt, sollte mit einem Arzt darüber sprechen.

Operation:

Chronisch: Wenn konservative Maßnahmen auch nach 6-12 Monaten nicht helfen oder die Risse in der Schulterrotatorenmanschette zu stärkeren Beeinträchtigungen geführt haben, ist eine operative Therapie einzukalkulieren.

Arthroskopische Akromioplastik: Abfräsung Teil des Schulterdaches zur Entlastung (Dekompression) des Subakromialraumes. Bei größeren Rissen meist „offene“ minimal invasive Schulter-Operation

Unfallbedingte Verletzungen im jüngeren Alter werden oft frühzeitig operativ versorgt.

 

Ihr Weg zu uns

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns am U- und S-Bahnhof Friedrichstraße.

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Praxiszeiten

MO 08:00-18:00   
DI 08:00-19:00
MI 08:00-18:00
DO 08:00-14:00    15:00-19:00
FR 08:00-12:30

und nach Vereinbarung!

Kontaktdaten

Dr. med. M. Joh. Fontana
FA Orthopädie + Unfallchirurgie
Albrechtstraße 12
10117 Berlin

Telefon: 030 - 4000 48 300

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