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Orthopädie Berlin Mitte

Die Facharztpraxis für Orthopädie und Unfallchirurgie von Dr. med. M. Fontana liegt im Herzen Berlins, direkt an der Spree und am S-/ U-Bahnhof Friedrichstraße im historischen Stadtteilbezirk Mitte.

In unserer Praxis für Orthopädie in Berlin

Dr.-M.-Fontana

befassen wir uns mit allen akuten und chronischen Erkrankungen der Orthopädie sowie Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates. Unser Anspruch ist ein medizinisch hohes Niveau in moderner Diagnostik und zeitgemäßer Therapie. Zur optimalen Versorgung unserer Patienten arbeiten wir mit kompetenten und leistungsfähigen medizinischen Netzwerken ambulant und stationär (in dafür spezialisierten orthopädische Fachkliniken und -praxen) zusammen.

Unser Ziel ist ein anspruchsvoller, aufmerksamer Service mit zeitlich optimaler Betreuung und kurzen Wartezeiten – für alle Patienten in unserer orthopädischen Praxis!

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Erkrankungen

Bandscheibenprolaps / -protrusion

 

Bandscheibenvorfall -->kurz

Bilden sich im Faserring der Bandscheibe auf Grund Verschleiß, Überlastung, Unfall Risse, besteht die Möglichkeit, dass der Gallertkern der Bandscheibe langsam ausläuft. Die dabei entstehende Vorwölbung (Protrusion) oder der Bandscheibenvorfall (Prolaps) dieser Masse kann in der Nähe liegende Nervenwurzeln reizen, kurz oder auch dauerhaft schädigen.

Bandscheibenvorfall, -vorwölbung   --> lang

Der innere Kern der Bandscheiben verliert mit zunehmendem Alter durch den verminderten Wassergehalt an Quellfähigkeit und Elastizität. Fortschreitende Fasereinrisse (auch durch Mikroverletzungen oder Überlastungstätigkeiten) und die abnehmende Wandertendenz des Bandscheibenkerns geben die Erklärung dafür, dass der Häufigkeitsgipfel der Bandscheibenvorwölbungen und Bandscheibenvorfälle zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr besteht. Bandscheibenvorwölbungen und -vorfälle zeigen sehr unterschiedliche klinische Beschwerdebilder. Unterschieden wird der „einfache“ Rückenschmerz (Lumbago) von der sog. Lumboischialgie, mit ausstrahlenden Schmerzen in die unteren Extremitäten. Am Patienten wird geprüft, ob neurologische Defizite (Sensibilität, Motorik und Muskeleigenreflexe) entstanden sind. Als bildgebende Diagnostik stehen die Kernspintomographie und die Computertomographie zur Verfügung.

Therapien

Mit Therapiemaßnahmen wir nicht bis zur Diagnosesicherung mittels MRT gewartet- sofern ein ernsthafter Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall besteht!

Die therapeutischen Möglichkeiten zur Behandlung eines Bandscheibenvorfalls umfassen zum einen ambulante Therapien in unserer Praxis und zum anderen entsprechende Kooperationen mit der Physiotherapie. Es besteht die Möglichkeit der ambulanten oder stationären Rehabilitation – i.d.R. nach Abklingen der Akutsymptomatik. Grundsätzlich sollte der nichtoperativen Therapie - wenn immer möglich - der Vorzug eingeräumt werden! Akute Lähmungen bis hin zur Querschnittssymptomatik (Rückenmarkskompression) können aber unter Umständen auch einen Notfalleingriff erforderlich machen.

Übersicht über die unterschiedlichen Therapieformen:

- Medikamentöse Therapien mit Tabletten und Schmerz-Infusionen

- Injektionstherapie z.B. an den Facettengelenken, Epi- und Periduralanästhesie, Nervenwurzelinfiltration und Nervenwurzelblockaden

- Physikalische Behandlung, meist mit Wärme

- Extension/ Schlingentisch

- Stromtherapie und TENS, ggf. Hochenergie-Lasertherapie

- Krankengymnastik inklusive mobilisierende Techniken

- Akupunktur

- Lumbalbandagen, Stützmieder- und Korsettversorgung

- Schuhvorrichtungen und Einlagen

- Psychosomatische Betreuung und Schmerzbewältigung

- Verhaltensregeln für Beruf und Freizeit


--> Details: Bandscheibenprolaps Definition (nach Leitlinien)

Irritation oder Kompression lumbaler/sakraler Nervenwurzeln, lumbaler Spinalnerven oder der Cauda equina durch in den Spinalkanal und/oder intra-/extraforaminal ausgetretenes Bandscheibengewebe. Hierbei kommt es zu einem Riss im Anulus fibrosus. Gallertiges Bandscheibengewebe (Nucleus pulposus) tritt in den Rückenmarkskanal (Spinalkanal) aus. Nervenkontakt von Bandscheibengewebe oder Druckerhöhung (durch Ödemflüssigkeit) auf den Spinalnerven rechts und/oder links – nach vorn oder hinten, können Schmerzen, z.T. massiv, bis hin zu plötzlichen Lähmungen (oder auch nur Gefühlsstörungen) bewirken. Ein Bandscheibenvorfall kann theoretisch überall an der Wirbelsäule auftreten, jedoch sind am häufigsten die beiden letzten Bandscheiben, d.h. an der Halswirbelsäule die Etagen HWK 5/6 und HWK 6/7 sowie an der Lendenwirbelsäule die Etagen LWK 4/5 und LWK 5/SWK 1 betroffen.

Ein Drittel der Bandscheibenvorfälle ereignet sich an der HWS – zwei Drittel an der LWS. Zirka 40 Prozent der Bevölkerung westlicher Industrienationen hat mindestens einmal im Leben relevante Rückenschmerzen. Während ein lumbaler Bandscheibenvorfall nur in ca. 5 % für isolierte Rückenschmerzen verantwortlich ist, stellt er die mit Abstand häufigste Ursache für sog. radikuläre Schmerzausstrahlungen dar. Es wird geschätzt, dass 5 % aller Männer und 2,5 % aller Frauen mindestens einmal im Leben davon betroffen sind. 6% aller Rentenanträge wegen Erwerbsunfähigkeit werden auf Grund eines Bandscheibenleidens gestellt.

Plötzliche starke Beschwerden in der Halswirbelsäule, evt. mit Ausstrahlung ggf. in die Schulter, Kopf, Schulterblatt, Oberarm und/oder bis in die Finger der Hand können, auf einen Bandscheibenvorfall hindeuten. Interessant: fast nie kommen Pat. mit diesen Symptomen als erstmaliges Ereignis, also aus heiterem Himmel in die Praxis. Zumeist sind schon Beschwerden ähnlicheren oder geringeren Ausmaßes in der Vergangenheit vom Patienten berichtet und sogar behandelt worden. Nun aber eben deutlich ausgeprägter in Schmerzintensität, Ausstrahlung und Bewegungseinschränkung. Nach den klinischen Untersuchungen wird mit Hilfe bildgebender Diagnostik (Röntgen, CT oder MRT) der Verdacht bestätigt - oder ausgeräumt!

 

Migräne / Spannungskopfschmerz

 

Ca. 10% der mitteleuropäischen Bevölkerung leidet unter Migräne, bis zu 20% an regelmässigen wiederkehrenden Spannungskopfschmerzen. Frauen sind mit einer Verteilung 3:1 häufiger betroffen. Erstmalig tritt Halbseitenkopfschmerz meist in der Pubertät oder frühen Jugend auf, wobei im Kindesalter Mädchen wie Jungen ungefähr gleichhäufig betroffen sind.

Therapiekonzepte bei Sehnenentzündungen und Muskelverletzungen

 

****splitten sehnen und muskeln!!

 

Patienten mit Beschwerden an den Sehnen unterschiedlicher Körperregion kommen im berufstätigen und sportaktiven Alter zwischen 25-55 Jahren häufig zu uns in die Praxis.

Neben unfallbedingten Verletzungen handelt es sich dabei oft auf Grund von Überlastung oder Verschleiß um sog. "Enthesiopathien". Ein Oberbegriff von Erkrankungen mit Synonymen wie Tendopathie - Tendinose- Myotendinose- Tendomyose- Tendoperiostose- Enthesopathie- Tendinitis- Enthesitis- Insertionstendopathie- Ansatztendopathie oder Sehnenansatzreizung.

Eine Enthese ist die Stelle am Knochen, an der eine Sehne, ein Ligament (= zugfestes bindegewebiges, bandförmiges Gebilde, das die Beweglichkeit von Organen und Gelenken stabilisiert) oder eine Gelenkkapsel ansetzt. Die krankhafte Störung wird daher als Enthesiopathie bezeichnet. Die Insertionstendopathie beschreibt eine Reizung/ Entzündung am Sehnenansatz bzw. an der Übergangszone der Sehne zum Knochen. Die Ursache für eine Enthesiopathie kann degenerativer, überlastungsbedingter mechanischer, entzündlicher (z.B. Rheuma, M. Bechterew, Psoriasis!) oder stoffwechselbedingter Natur sein. So entwickeln sich degenerative Sehnenerkrankungen (Tendopathien) an mechanisch überbeanspruchten Sehnen. Häufig kommt es dann zu Durchblutungsverminderung, Gewebeumbau und Verkalkungen an den betroffenen Sehnen. Typisch sind Enthesopathien z.B. an der Schulter (Insertionstendopathie Supraspinatus, Kalkschulter), Ellenbogen („Tennisarm“), Schambein (am Becken); Hüfte (Traktus, Trochanter), Kniegelenk (Patellaspitzensyndrom) und Achillessehne bzw. Fersensehnenplatte (Fersensporn).

Symptome: Enthesiopathien sind in der Regel sehr schmerzhaft. Betroffene klagen hauptsächlich über Schmerzen, die spontan und in Ruhe auftreten. Bei der klinischen Untersuchung stellen wir Druckschmerz, einen passiven Dehnungsschmerz und einen aktiven Bewegungsschmerz bei der Anspannung der dazugehörigen Muskelgruppe oder Muskulatur fest. Nicht selten sind die Schmerzen mit Funktionseinschränkungen der Gliedmaßen verbunden. Patienten kommen häufig sehr akut, mit heftigen Schmerzen oder erst z.T. erst nach deutlich längerer Zeit, ca. 4-12 Monate, dann aber mit chronischen Beschwerden, zu uns.

Es muss zwischen (sehr) akuten und eher chronischen Sehnenbeschwerden differenziert werden. Alter und Bewegungsaktivitätsmaß der Betroffenen spielt eine nicht unerhebliche Rolle bei der Therapieentscheidung, ebenso - bei einem Unfall - Verletzungsort und Ausmaß der Schädigung.  Die Therapien für die meisten Sehnen- oder Sehnenansatzbeschwerden folgen meistens einem gleichen zeitlichen Therapiemuster:

Akutphasen: rasch wirksame Maßnahmen zur Schwellungs-, Schmerz- und Entzündungsreduzierung

postakute Phasen:Therapien zur Durchblutungssteigerung minderperfundierter Gewebe und Methoden zur Stimulation der Zellregeneration; Dehnung- bzw. (sorgsam dosiertes, angepasstes) Bewegungs- und Muskelaufbauprogramm.

Es stehen die unterschiedlichsten Therapien zur Verfügung:

-     medikamentöse analgetisch-antiphlogistische Therapie (oral oder lokal)

-     Elektro- und Physikalische Therapien (TENS; Iontophorese, Ultraschallbehandlungen; Hochenergie-Lasertherapie)

-     Physiotherapie und Krankengymnastik (z.B. Tennisellenbogen: Training der Oberarm- und Schultermuskulatur, dadurch Entlastung Unterarmmuskeln; Querfriktionen; Dehnungstechniken Extensoren Unterarm, „Stretching-Programm“  usw.)

-     Akutphase: Kryotherapie mit Co2, Eis, kühle Quark-, Wasser- oder Kohlblattwickel

-    postakute und chronische Stadien: Thermotherapien, Wärmeanwendungen, infrarot,

-     Orthopädietechnische Maßnahmen (z.B. Tennisellbogenbandage, Softspot bei Fersensporn, Absatzerhöhung bei  Achillodynie usw.).

-    Infiltrationen („Spritzen“) mit/ohne entzündungshemmendes Kortison

-    ggf. Hyaluronsäure-Injektionen an Sehnen und Sehnengleitgewebe

-    ACP-Gelenkinjektionen gezielt an Sehnenansatzpunkte zur Sehnenzellreparatur mittels Eigenblut

-    Neuraltherapie und Störfeldtherapie mit Procain

-   ggf. homöopath. Infiltrationszusätze (Traumeel R; Zeel R), auch als Salben

-    klassische entzündungshemmende Medikamente wie „Kortison“ (lokal oder systemisch)

-    ACP (= autolog conditioniertes Plasma). Die Behandlung mit autologem conditioniertem Plasma (ACP) stellt ein neuartiges Behandlungsverfahren zur Therapie chronischen Sehnenentzündungen (z.B. an Schultersehnen, Insertionstendopathien am Ellenbogen und Achillessehnen) dar. Seit längerem ist bekannt, dass die im Blut des Menschen enthaltenen Wachstumsfaktoren unterschiedliche Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP-Therapie. Mittels konzentrierter Wachstumsfaktoren im Blut werden Sehnen und Knorpel-Knochenzellen zu regenerativem Wachstum angeregt. Dadurch können Heilungs- und Aufbauprozesse im geschädigten bzw. entzündlich veränderten Sehnengewebe stimuliert werden.

-    Extrakorporale Stoßwellentherapie: Die extrakorporale Stoßwellentherapie ist eine neuere Methode zur Schmerzlinderung und Gewebereparatur. Es wird vermutet, dass die schmerzlindernde Wirkung (z.B. bei der Kalkschulter) nicht auf einer "Kalkzertrümmerung" beruht, sondern Stoßwellen scheinen die „Selbstheilung“ der Zellen zu aktivieren. Weiter verbessert die Stoßwellentherapie den Zellstoffwechsel und deaktiviert die Schmerzfasern. Nach mehreren Behandlungen gelingt bei 60 –80 % der Patienten eine deutliche Schmerzlinderung bis hin zur völligen Beschwerdeabsenz.

Akute oder chronische Sehnenverletzungen, Sehnenluxationen, Abrissverletzungen (z.B. grössere Rotatorenmanschettenruptur an der Schulter etc.) müssen meist operativ versorgt werden. Die Therapieentscheidung hierzu wird -  zusammen mit dem Patienten - in der Praxis getroffen. 

Therapie akuter Muskelverletzungen

Vorbeugen ist besser als Therapieren!

Die Verletzungsgefahr wird bei Sportlern, resp. Läufern durch mangelhaftes Aufwärmen (relative Muskelminderdurchblutung und damit schlechtere Koordination verschiedener Muskel- und Gelenksrezeptoren) erhöht. Daher ist Aufwärmen sowie Dehnen vor/ nach dem Lauf unerlässlich. Ungenügendes Training (z.B. nach langer/ längerer Pause), raschere Muskelermüdung durch zu wenig und zu kurze Erholungsphasen und zu viele Trainingseinheiten - aber auch allgemeine Übermüdung - führen zur Überbelastung der Muskulatur. Muskelzerrungen oder –rupturen als Folge treten wahrscheinlicher auf. Vorangegangene Muskeleinrisse mit Narbenbildung bedingen ein höheres Wiederverletzungsrisiko infolge geringerer Elastizität des (Muskel-) Narbengewebes. Sportler, die zu Muskelverhärtungen neigen, sind besonders anfällig für Muskelverletzungen.

Ist es nun zu einer Muskelzerrung oder sogar zu einem Muskeleinriss gekommen, dann ist sofort die PECH-Regel anzuwenden - und dabei zählen tatsächlich Minuten!:

P= Pause! Bitte kein „auf die Zähne beißen“ und weitermachen oder durchhalten wollen!

E= Eis! Umgehend Verletzung mit Eis, Kälte, Coldpack oder Eiswasser kühlen!

C= Compression. Anlegen fester Verband oder elastischen Binde!

H= Hochlagerung--> Dadurch Verringerung von Blutzufuhr und Schwellung.

Die weitere Therapie für Muskelfaser(ein)risse wird in der Praxis nach Diagnosestellung (klinisch, sonographisch, ggf. MRT) festgelegt.

 

Ihr Weg zu uns

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns am U- und S-Bahnhof Friedrichstraße.

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Praxiszeiten

MO 08:00-18:00   
DI 08:00-19:00
MI 08:00-18:00
DO 08:00-14:00    15:00-19:00
FR 08:00-12:30

und nach Vereinbarung!

Kontaktdaten

Dr. med. M. Joh. Fontana
FA Orthopädie + Unfallchirurgie
Albrechtstraße 12
10117 Berlin

Telefon: 030 - 4000 48 300

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