3S/3L-Regel

Vorsorge-Tipp zur Vermeidung von Venensymptomen: Sitzen und Stehen ist schlecht, lieber Liegen und Laufen.

Abduktion

medizinische Bezeichnung für die seitliche Abspreizung eines
Körperteils von der Körper- beziehungsweise Gliedmassenlängsachse in der Frontalebene.

Abduktionsbehinderung

mechanische Behinderung einer Abspreizbewegung (Abduktionsbewegung)

Abduktionsinnenrotationsorthese

bezeichnet eine Orthese (= medizinisches Hilfsmittel, das zur Unterstützung von eingeschränkt funktionstüchtigen Körperteilen zum Einsatz gebracht), welche das Hüftgelenk in Abduktion (Abspreizung) und Innenrotation (Drehbewegung nach Innen) fixiert.

Abnutzungserkrankung

auch Verschleißerkrankung/ Abnutzung / Alterung von Zellen und möglicherweise frühzeitig resultierender Arthrose.

Abrissfraktur

Abriss eines kleinen Knochenstücks durch den Zug der daran befestigter Sehnen und Bänder. Acetylsalicylsäure (ASS) - Wichtiges Medikament bei Arterienerkrankungen, z.B. bei Schlaganfall, Herzkrankheit oder Schaufensterkrankheit. Der bekannteste Vertreter ist Aspirin©. ASS ist nicht zur Blutverdünnung bei Venenkrankheiten geeignet.

Absolute Immobilisation

absolute Bewegungsunfähigkeit/ -Verbot wegen einer Erkrankung oder Verletzung.

Acetylsalicylsäure (kurz: ASS; Aspirin®)

Wichtiges Medikament bei Arterienerkrankungen, z.B. bei Schlaganfall, Herzkrankheit oder Schaufensterkrankheit. Der bekannteste Vertreter ist Aspirin®. ASS ist nicht zur Blutverdünnung bei Venenkrankheiten geeignet.

Achillessehne

(auch Tendo calcaneus oder Tendo achillis.) Die gemeinsame Endsehne des dreiköpfigen Wadenmuskels (Musculus triceps surae), bestehend aus dem zweiköpfigen Waden- (Musculus gastrocnemius) und dem Schollenmuskel (Musculus soleus), zur Ferse oder Fersenbein.

Achillodynie

bezeichnet einen Schmerzzustand im unteren Anteil der Achillessehne. Der Schmerz kann sowohl lokalisiert im Sinne einer Insertionstendopathie (am Ansatz des Fersenbeins), als auch diffus auftreten.

Achselstütze

bezeichnet eine bis unter die Achselhöhe des Patienten reichende Gehhilfe.

Achsenabweichung

ist eine Abweichung von der normalen anatomischen Achse im Knochen- oder Gelenkbereich.

ACP® (=autolog conditioniertes Plasma) - (engl. PRP= Platelet Rich Plasma)

Relativ neues Eigenblutverfahren zur Wundheilung nach Muskel- und Sehnenverletzungen im Sport oder bei chronischen Sehnenentzündungen mit lokal schlechter Blutzirkulation - bei geringer Stoffwechselaktivität von Sehnenzellen und anderen Gewebetypen) mittels Plasma- und Blutplättchen (Thrombozyten) Anreicherung aus Patientenvollblut.

ACR

American College of Rheumatology

Adduktion

medizinische Bezeichnung für die Heranführung eines Körperteils an die Körper-/ Gliedmaßenlängsachse in der Frontalebene.

Adduktorenzerrung

Zerrung der Ursprungssehnen der sog. Adduktorenmuskeln im Hüftgelenk. Urs. Entstehung: z.B. nach einer Grätsche im Fußball durch plötzliche und unkontrollierte Abduktion des Oberschenkels/ Beins. Die Adduktorengruppe umfasst die Muskeln: Musculus pectineus, M. adductor longus, M. adductor brevis, M. adductor magnus, M. gracilis und M.obturatorius externus

Aktivbandage

Bandage, welche in der Bewegung wirkt und das Gelenk entlastet, stabilisiert und unterstützt

Aktiveinlage

Einlage für den Schuh bei der die Muskulatur sensomotorisch stimuliert wird

Aktivspreizhöschen

bezeichnet eine Trägerhose zur funktionellen Abspreizbehandlung der angeborenen Hüftdysplasie.

Akupunktur

Akupunktur – Bestandteil der Traditionelle Chinesische Medizin (kurz „TCM“) - ein Jahrtausende altes, in sich geschlossenes, ganzheitliches, komplexes Beschreibungs- und Therapie-System.

akut

plötzlich. Z.B. Akuter Bandscheibenvorfall; akuter Herzinfarkt. (Gegensatz: chronisch)

akuter Schiefhals/ Nackensteife

Zwangshaltung der Halswirbelsäule durch muskulären Hartspann.

ambulant

Behandlung ohne Krankenhausaufenthalt.

Amputation

Gliedmaßenverlust. Angeborener oder auch erworbener Verlust einer Extremität oder eines Teiles einer Extremität

Analgetika

medizinischer Überbegriff für Schmerzmittel.

Anamnese

medizinischer Begriff für die ärztliche Erfragung der medizinischen Vorgeschichte und aktuellen Befindlichkeit des Patienten.

Angiologie

Heilkunde von der gesamten Gefäßmedizin, d.h. die Lehre von Arterien, Venen, Kapillaren und Lymphgefäßen. Angiologen sind Fachärzte für Innere Medizin mit zweijähriger Zusatzausbildung.

Ankylose

bezeichnet die spontane Versteifung eines Gelenkes.

Anlaufschmerz

bezeichnet einen Gelenkschmerz (Arthralgie), der im Anfangsstadium eines Bewegungsablaufs auftritt, z.B. beim Loslaufen nach längerem Stehen oder beim Aufstehen nach längerem Sitzen.

Anlaufschmerzen weisen auf Gelenkentzündungen oder degenerative Gelenkveränderungen hin. Sie treten u.a. bei Arthrosen und Arthritis auf. Kurze Anlaufschmerzen sind typisch für Arthrosen - länger andauernde Schmerzen eher charakteristisch für Arthritis.

anterior

medizinische Lagebezeichnung für vorn oder vordere.

Antioxidantien

verhindern die Oxidation anorganischer und organischer Stoffe.

Antiphlogistika

Sammelbegriff für entzündungshemmende, schmerzlindernde Medikamente in Tabletten-, Spritzen- oder Salbenform. Darunter werden u.a. kortisonhaltige und sog. „NSAR“ (= nichtkortisonhaltige, anti-entzündliche Medikamente wie z.B. Diclofenac, Ibuprofen) eingeordnet.

Anulus Fibrosus

Faserring, welcher den Gallertkern der Bandscheibe umgibt.

Aponeurose

bezeichnet flächige Strukturen aus Bindegewebe. Sie dienen als sehniger Ansatz eines Muskels oder der Verlängerung der Muskelendsehnen, wie z.B. unter der Fußsohle (=Plantaraponeurose) oder der Hohlhand Palmaraponeurose).

Apophyse

Auch sekundäre Epiphyse genannt. Ein Knochenfortsatz, der meist als Ansatz für Sehnen oder Muskeln dient. Apophysitis calcanei - bezeichnet die Erweichung der Apophyse des Fersenbeins (Os calcaneum).

Arterie

Gefäß, welches sauerstoffreiches Blut vom Herzen in die Arme, Beine und Organe transportiert: z. B. Schlagader oder Pulsader.

Arterielle Durchblutungsstörungen

sind Erkrankungen des arteriellen Blutgefäßsystems, deren Hauptursache die Arterienverkalkung ist.

Arteriosklerose

Fachbegriff für die Arterienverkalkung.

Arthritis

bezeichnet die Gelenkentzündung, die infektiös (durch Viren, Pilze, Bakterien, ein- oder mehrzellige Erreger), rheumatisch oder „reaktiv“ ausgelöst sein kann. Die Entzündung kann ein einzelnes oder mehrere Gelenke betreffen. Oft begleitet von Gelenkschmerzen, Schwellung und Rötung und Überwärmung

Arthrodese

Bezeichnung für eine operativ vorgenommene Gelenkversteifung.

Arthrodesekissen

ein orthopädisches Hilfsmittel bei einem versteiftem Hüftgelenk, das in der Praxis vor allem nach Hüftgelenksprotheseneinbau mit nicht frei gegebener Beugung Verwendung findet.

Arthrodesenschuh

Abrollschuh welcher die fehlende Beweglichkeit eines natürlich oder künstlich versteiften Fußgelenkes kompensieren soll

Arthrodesenstuhl

ein spezieller Stuhl mit erhöhter, schräg abfallender Sitzfläche bei versteiftem oder in der Beugung nicht frei gegebenem Hüftgelenk.

Arthrographie

bezeichnet die Kontrastmitteluntersuchung eines Gelenkes mittels Injektion (Spritze) unter örtlicher Betäubung. (Diese wird aktuell nur noch selten angewendet.)

Arthroplastik

Gelenkersatz oder die Implantation eines neuen Kunstgelenkes

Arthrose

bezeichnet eine verschleißbedingte Gelenkerkrankung, welche das „altersübliche Maß“ überschreitet. Bereits ab dem 35. Lebensjahr hat ein Drittel der Bevölkerung mindestens in einem Gelenk Verschleißveränderungen. Am Gelenkknorpel setzen die Verschleiß- und Abbauvorgänge zuerst an.

Arthrosetherapie

Ein breites Spektrum an therapeutischen Maßnahmen steht zur Verfügung. Es bewährt sich eine Stufentherapie, welche an das Ausmaß der (bereits eingetretenen) Gelenkveränderungen angepasst ist.

Arthroskop

ein medizinisches Instrument für die Gelenkspiegelung, welches aus einer Staboptik mit aufgesetzter Kamera und Anschlüssen für eine Spül- und Absaugvorrichtung besteht.

Arthroskopie

bezeichnet eine Gelenkspieglung unter Einsatz eines Endoskops. Es ist eine sog. minimal-invasive Untersuchung und Operation im Binnenraum eines Gelenkes.

aseptisch

keimfrei oder nicht infektiös.

Ästhetische Indikation

Behandlung aus kosmetischen Gründen auf Wunsch des Patienten. Eine Nichtbehandlung hat in der Regel zunächst keine schweren gesundheitlichen Nachteile. (Gegensatz: Medizinische Indikation.)

Astkrampfadern

Kleine bis mittelgroße Krampfadern, die meist von den Stammvenen abzweigen.

atmungsaktiv

luft- und wasserdurchlässig, auf längere Zeit angenehm zu tragen

Außenbandruptur

(z.B. Kniegelenk/ OSG) -Verletzung des Außenbandes am Kniegelenk oder oberen Sprunggelenk

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