Baker-Zyste

meint eine Zyste (flüssigkeits- oder gallertartig gefüllte Blase) im Bereich der Kniekehle (Poplitea). Ursache kann z.B. eine degenerative Meniskusläsion oder eine rheumatische oder degenerative Gelenkerkrankung (Arthritis oder Arthrose) sein.

Band/ Bänder

aus Bindegewebe bestehende, partiell dehnbare Stränge zwischen zwei Knochenelementen; Kreuz- und Seitenbänder am Kniegelenk unterstützen z.B. die Führung und Stabilisierung des Kniegelenks in der Vorne-/Hinten-, Innen-/Außen- und Rotationsbewegung.

Bandscheibe

zwischen den Wirbelkörpern gelegener knorpel- , faser- und wasserhaltiger Bestandteil der Wirbelsäule, der Bewegungen in der Wirbelsäule (in allen Richtungen) erst möglich macht. Gleichzeitig haben Bandscheiben auch stoßdämpfende Puffereigenschaften für empfindliche, benachbarte Strukturen wie Knochen, Gelenke und Rückenmark. Eine Wirbelsäule setzt sich aus 7 Halswirbelbandscheiben – 12 Brustwirbelbandscheiben und 5 Lendenwirbelbandscheiben - mit der gleichen Zahl an dazugehörenden Wirbelkörpern – zusammen!

Bandscheibenvorfall (Prolaps)

Definition nach Leitlinien:

Irritation oder Kompression lumbaler/sakraler Nervenwurzeln, lumbaler Spinalnerven oder der Cauda equina durch in den Spinalkanal und/oder intra-/extraforaminal ausgetretenes Bandscheibengewebe.

Bandscheibenvorwölbung (Protrusion)

Es kommt zu einem Einreißen des Anulus fibrosus, jedoch verläuft das gallertige Bandscheibengewebe noch im Faserring oder dieser wölbt sich nur vor (Unterschied zum Vorfall!). Hierdurch können ebenfalls Schmerzen und Gefühlsstörungen verursacht werden. Die Bandscheibenprotrusion ist jedoch - im Gegensatz zum Bandscheibenvorfall - voll rückbildungsfähig.

Bandscheibenzellzüchtung

umstrittenes Verfahren, da Bandscheiben eigentlich nicht von Gefäßen versorgt werden und sog. „Einspritzung“ oder „Transplantation“ von Bandscheibenzellen gerade im höheren Alter derzeit nicht erfolgversprechend ist.

Bankart Läsion

Als eine Bankart-Läsion oder Bankart-Impression (Bankart´s lesion) wird eine spezielle Verletzung des Schultergelenkes bezeichnet, bei der die Gelenklippe des vorderen Pfannenrandes der Schultergelenkspfanne teilweise oder subtotal abgerissen ist. Dies geschieht im Regelfall durch eine gewaltsame Schulterluxation (Ausrenkung) nach vorn bei einem Trauma. Dabei werden meistens der Limbus und der vordere Kapselansatz abgerissen. Es kommt zu einer Abflachung des unteren Pfannenrandes und in der Folge zu einem erleichterten Auftreten einer Schulterluxation (besonders in Verbindung mit einer Hill-Sachs-Läsion). Die Bankart-Läsion ist daher eine der Ursachen für eine posttraumatische, rezidivierende Schulterluxation.

Besenreiser

Kleinste rötliche und bläuliche Gefäßerweiterungen an der Hautoberfläche. Sie sind meistens ein ästhetisches Problem, das mit der Sklerotherapie gut behandelt werden kann.

Bildwandler

ein mobiles Gerät zur Durchleuchtung, bei dem mittels Röntgenstrahlen ärztliche Instrumente gesteuert und Implantate, zumeist aus Metall, lagekontrolliert, platziert oder entfernt werden können.

Bindegewebsschwäche

oft ererbte Krankheit, die u.a. mit einer Bänder- und/oder Venenschwäche einhergeht. Dabei können auch weitere Symptome oder Erkrankungen auftreten: z.B. stärkere Hautfaltenbildung, Leistenbrüche, Hämorrhoiden, Blasenschwäche, Blasen- und Gebärmutterabsenkung. Orthopädisch gehäufte Erkrankungen sind die Kniescheibenverrenkung (Patellaluxation), eine generelle Gelenkhypermobilität oder (häufiger) auch Bandscheibenvorfälle. Wir beobachten bei der sog. Bänderschwäche auch ein gehäuftes Umknicken (z.B. im Sprunggelenk).

Blockade (Blockierung) der Wirbelsäule

Asymetrien im Achsenverlauf der Wirbelsäule oder Veränderungen in der Stellung der Gelenkflächen der kleinen Wirbelgelenke oder Rippengelenke zueinander können zu Druckempfindlichkeit bzw. Bewegungsschmerz führen. Oft besteht hier nicht ein Gelenkverschleiß sondern lediglich eine leichte Verschiebung (oder besser: „Verhaftung“). Diese wird gemein als Blockierung bezeichnet. Die daraus resultierende Dehnung der Gelenkkapsel löst Schmerzen aus. Neben chirotherapeutischen lösenden Maßnahmen (Deblockierung) können auch lokal Medikamente mittels Injektion eingebracht werden, welche blockadelösend und schmerzlindernd wirken.

Blutleere

bezeichnet die mit aufblasbaren Manschetten verhinderte Blutzufuhr in Arm oder Bein während einer Operation. Diese Maßnahme minimiert Blutverluste und verbessert die operativen Sichtverhältnisse.

Body Mass Index (=BMI)

berechnet das Verhältnis des Körpergewichts zur Körpergröße.

Bouchardarthrose

medizinische Bezeichnung für die Arthrose der Fingermittelgelenke.

Bursa subdeltoidea

Ein großer Schleimbeutel (Bursa synovialis) in der Schulterregion. Die Bursa subdeltoidea liegt zwischen der Gelenkkapsel des Schultergelenks und dem Musculus deltoideus. Sie reicht bis unter das Acromion und das Ligamentum coracoacromiale.

Bursitis subacromialis

Urs. Die Entzündung des Schleimbeutels entsteht in den meisten Fällen sekundär durch wiederholte Traumatisierung/ Überlastung des Schleimbeutels, z.B. im Rahmen eines Impingement-Syndroms. Die Mikroverletzungen führen zu einer Entzündungsreaktion mit Proliferation der Synovialzellen und vermehrter Kollagen- und Flüssigkeitsproduktion. Seltener wird die Bursitis subacromialis durch Stoffwechselerkrankungen (z.B. Gicht) oder eine Rheumatoide Arthritis ausgelöst.

Bursitis subdeltoideae

bezeichnet die akute oder chronische Entzündung der Bursa subdeltoidea des Schultergelenkes.

BWS-Syndrom

Sammelbegriff für Schmerzzustände, die von der Brustwirbelsäule ausgehen.

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