Facettensyndrom

durch Blockierungen, aber auch degenerative Verschleißveränderungen der kleinen Wirbelgelenke können lokale gürtelförmige oder sog. pseudoradikuläre („Ischias“) Schmerzen entstehen.

Bei Fortschreiten der Facettengelenksarthrose kommt es ggf. zu einer Einengung des Spinalkanals mit zusätzlichen neurologischen Symptomen bis hin zu Lähmungen und Muskelschwund in den Beinen oder Armen Facettensyndrom - ein klinischer Sammelbegriff für Rückenbeschwerden, die durch degenerative Veränderungen der kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) ausgelöst werden.

Farbdoppler-Ultraschall-Verfahren

Gefäß-Ultraschall (auch Duplex-Sonographie), mit der die Anatomie und der Blutfluss genau dargestellt werden. Z.B. zum Ausschluss oder Bestätigung einer sog. pavK oder einer Thrombose oder Embolie

Femur

lateinischer Fachbegriff für den Oberschenkelknochen.

Fettsäuren

sind chemische Verbindungen von Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff.

Fibrinogen-Schnelltest

abortest mit einem Tropfen Blut, der Hinweise auf eine Thrombose oder Lungenembolie gibt. Ein bekannter Schnelltest heißt Simply-RED©.

Flexion

beschreibt die Beugestellung oder -bewegung eines Gelenkes oder der Wirbelsäule.

fMRT

funktionelle Magnetresonanztomographie. Eine Technik zur differenzierteren Abbildung körperlicher Strukturen und Prozesse im Körper. (Vgl. MRT)

Foramen intervertebralis (Neuroforamen)

Zwischen den Wirbelkörpern bestehen verschiedene Öffnungen. Diese seitlichen Öffnungen sind Austrittspunkte der Spinalnerven.

Frontalebene

Begriff für die gedachte Ebene durch den Körper, auf die frontal – von vorn

Frozen shoulder

chronische, entzündliche Veränderung im Bereich der Schultergelenkkapsel, welche zu einer temporären Einsteifung des Schultergelenks führt. Es handelt sich um eine häufigere Erkrankung, Patienten zwischen vierzig und sechzig Jahren sind betroffen, bei 25% der Patienten tritt sie an beiden Schultern auf. Männer sind seltener betroffen als Frauen. Urs. Prädisponierend wirken möglicherweise Herzerkrankung (KHK), Erkrankungen der Halswirbelsäule sowie Stoffwechselerkrankungen.

Die genaue Entstehung der entzündlichen Veränderungen ist noch nicht geklärt. Histologisch imponiert die Erkrankung durch eine sog. Fibrose des periartikulären Gewebes sowie durch perivaskuläre Infiltrate. Die Erkrankung kann sich über mehrere Monate bis Jahre erstrecken. Man unterscheidet verschiedene Stadien: Stadium I: In diesem Stadium kann das Schultergelenk frei bewegt werden, jedoch klagen die Patienten über Schmerzen, insbesondere nachts. Stadium II: In diesem Stadium steht die Einschränkung der aktiven und passiven Beweglichkeit im Vordergrund, wobei die Schmerzen nachlassen. Stadium III: In diesem Stadium klingen die Symptome ab. Differenzialdiagnostisch sollte an eine Tendinosis calcarea, an eine Omarthrose sowie an ein subakromiales Impingement gedacht werden. Th. Die Konservative Therapie erfolgt durch die orale Einnahme von NSAR. Krankengymnastische Übungen helfen durch Schultermobilisation v.a. der Einstufung zu begegnen. Injektionen von Kortikosteroiden in das Gelenk oder in die Bursa subacromialis sollten zurückhaltend erfolgen, da sie keine langanhaltende Besserung bringen. Wenn auch nach sechs Monaten noch Beschwerden bestehen, kann eine Narkosemobilisation durchgeführt werden. Dabei wird das betroffene Schultergelenk unter Kurznarkose in alle Richtungen bewegt, um die Adhäsionen zu lösen. Nach der Narkosemobilisation werden eine Thorax-Arm-Abduktionsschiene in einer Abduktion von neunzig Grad angelegt sowie krankengymnastische Übungen durchgeführt. Wenn die oben beschriebenen Therapiemaßnahmen nach sechs bis zwölf Monaten nicht zu einer Besserung der Beschwerden geführt haben, sollte ggf. eine arthroskopische Spaltung der Gelenkkapsel durchgeführt werden.

Ihr Weg zu uns

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie uns am U- und S-Bahnhof Friedrichstraße.

Für die Anfahrt mit dem Auto:

mehr Infos

Praxiszeiten

MO 08:00-18:00   
DI 08:00-19:00
MI 08:00-18:00
DO 08:00-14:00    15:00-19:00
FR 08:00-12:30

und nach Vereinbarung!

Kontaktdaten

Dr. med. M. Joh. Fontana
FA Orthopädie + Unfallchirurgie
Albrechtstraße 12
10117 Berlin

Telefon: 030 - 4000 48 300

Kontaktformular