Impingement-Syndrom

(engl. „Zusammenstoß“; „Einklemmen“) bezeichnet in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine Funktionsbeeinträchtigung der Gelenkbeweglichkeit. Es entsteht zumeist durch Degeneration oder Einklemmung von Kapsel- oder Sehnenmaterial.

Der Begriff wird vorwiegend für die Schulter verwendet. Degeneration(„Verschleiß“) oder Verletzung der Rotatorenmanschette sind häufige Ursachen. Betroffene Patienten können, aufgrund der zunehmenden Einklemmung der sog. Supraspinatussehne, den Arm kaum noch über Schulterhöhe heben. Das eigentliche Impingement entsteht subacromial, also unterhalb des Schultereckgelenkes, weshalb auch von Subacromialsyndrom (kurz: SAS) gesprochen wird. Typisch ist ein Schmerz beim Abspreizen des Oberarms im Bereich von 70° bis 130°, aber auch die Außen- und Innenrotation in der Schulter sind mehr oder weniger stark eingeschränkt.

Inaktivitätsatrophie

die Muskeln bilden sich zurück („schwinden“) hervorgerufen durch nicht ausreichende Bewegung, z.B. durch Gipsruhigstellung.

Injektion

Einbringen von Flüssigkeiten oder Medikamenten in den Körper mit einer Hohlnadel (Injektionskanüle)

Insertionstendopathien

(auch „Myotendinose") sind durch Reizungen am Übergang zwischen Sehnen und Knochen, d.h. im Bereich der Insertion entstehende Schmerzzustände.

Urs. Die Entstehung von Insertionstendopathien geht fast immer auf eine Fehlbelastung zurück. Insbesondere Spitzenbelastungen bei ansonsten Untrainierten, Belastung bei Sportlern ohne adäquate Erholungsphasen und wiederkehrende Bewegungen bei vorhandenen Fehlstellungen von Gelenken und Knochenachsen führen zu mechanisch bedingten Reizungen des Überganges zwischen Sehne und Knochen. Die Ansatzstellen der jeweils betroffenen Sehne sind geschwollen (ödematös) und fettig degeneriert. Die Endpartien der Sehne sind faserig aufgerauht und können teilweise gerissen sein. Am anliegenden Knochen finden sich als Zeichen für die mechanische Fehlbelastung Ausziehungen und Sporne.

Insuffizienz

Unzureichende Funktion; z.B. Bänderinsuffizienz; chronische Veneninsuffizienz, Herzinsuffizienz usw.

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