Magnetresonanztomografie

ein röntgenstrahlenfreies Verfahren, welches mittels Magnetischer Felder Schnittbilder des Körperinneren erzeugt. Diese magnetischen Felder geben Information über den Wassergehalt der untersuchten Gewebearten. So kann z.B. der Grad des Verschleißes einer Bandscheibe oder des Knorpelüberzuges im Gelenk dargestellt werden.

Mapping

An- oder Einzeichnen von z.B. Krampfadern auf der Haut mit einem wasser-/ lösungsmittelfesten Spezialstift vor einer operativen Behandlung.

Maps

sind Mikroakupunktursysteme (MAPS), bei denen der gesamte menschliche Körper auf eine meist kleine Körperregion projeziert und dort behandelt wird, z.B. Ohrakupunktur oder Schädelakupunktur nach Yamamoto oder koreanische Handakupunktur. (Alle Verfahren werden in dieser Praxis – neben der Körperakupunktur - durchgeführt!)

Marschfraktur

bezeichnet eine durch lange Fußmärsche hervorgerufene Ermüdungsfraktur eines Mittelfußknochens.

Medizinische Indikation

Behandlung ist aus medizinischen Gründen notwendig, sonst können gesundheitliche Nachteile drohen. (Gegensatz: Ästhetische Indikation)

Meniskus

bezeichnet eine äußere und innere halbmondförmige aus Faserknorpel bestehende Struktur im Kniegelenk; diese verhindert Reibungen, Quetschungen und übermäßige Stoßbelastungen zwischen den Knorpeln und Knochen. Dem Meniskus kommt dabei die Rolle des Puffers („Stoßdämpferfunktion“) zu. Dieser verbessert die Druckverteilung und die Gelenkführung des gesamten Kniegelenkes.

Meniskusganglion

Synovialzyste (Ganglion) an der Basis des Meniskus. Männer im mittleren Lebensalter sind am häufigsten von der Erkrankung betroffen. Urs. Häufig sind degenerative Veränderungen an den Menisken die Ursache für die Entstehung eines Meniskusganglions. In den meisten Fällen liegt der Ursprung des Ganglions, das eine Größe von bis zu mehreren Zentimetern erreichen kann, im Bereich des Außenmeniskus. Eine Verbindung nach außen oder eine Verbindung zur Gelenkhöhle besteht in der Regel nicht.

Meniskusläsion

Läsion des Innenmeniskus oder des Außenmeniskus am Kniegelenk. Männer sind doppelt so häufig betroffen wie Frauen. Urs. Meniskusläsionen können degenerativ oder traumatisch bedingt sein. Degenerative Veränderungen im Bereich der Menisken setzen ungefähr mit dem 40. Lebensjahr ein und können zu spontanen Rissen oder auch zu Rissen durch geringe Gewalteinwirkung führen. Traumatisch bedingte Meniskusläsionen betreffen vor allem junge Menschen. Eine Rotationsbewegung in Kombination mit einer axialen Belastung verursacht Risse im Meniskus. Aufgrund der geringeren Beweglichkeit des Innenmeniskus ist dieser häufiger als der Außenmeniskus von Verletzungen betroffen. Man spricht von einer sog. Unhappy Triad, wenn die Innenmeniskusverletzung in Kombination mit einer Ruptur des Innenbandes und des vorderen Kreuzbandes auftritt. Bei der Meniskusläsion kann man zwischen einer einfachen Quetschung (Kontusion) und verschiedenen Rissformen unterscheiden. Radiärriss: Der Radiärriss zieht vom Innenrand entlang des Meniskusradius nach außen. Er wird auch als Lappenriss bezeichnet, wenn er nach einer Biegung parallel zum Innenrand verläuft. Korbhenkelriss: Beim Korbhenkelriss verläuft die Risslinie längs durch den Meniskus - parallel zu der Hauptrichtung der Fasern. Eine Verbindung zum Innenrand besteht nicht. Das vordere und hintere Ende des Faserfragmentes hält Anschluss zum Rest des Meniskus. Der freie Rand kann jedoch in den in den Gelenkspalt dislozieren und dadurch Beschwerden verursachen. Horizontalriss: Hier zeigt sich ein horizontaler Rissverlauf. Bei einem akuten Meniskusriss verspürt der betroffene Patient plötzlich Schmerzen am Gelenkspalt, die vor allem beim Gehen auftreten. Ein Schnappen über dem Gelenkspalt ist möglich. Eine Einklemmung des Meniskus führt zur Gelenkblockade mit in der Regel aufgehobener Beuge- und Streckfähigkeit. Th.

Es stehen konservative und operative Therapieverfahren – abhängig von Ausmaß der Schädigung, Lokalisation, Alter des Patienten, Aktivitätsgrad – zur Verfügung.

Morbus Ahlbäck

bezeichnet eine Durchblutungsstörung des Knochens am innenseitigen (medialen) Kniegelenk. Es sind oft Frauen ab 60 Jahren betroffen. Schlittenprothese

Morbus Dupuytren-Kontraktur

Durch Fibrose und Schrumpfung der sog. Palmaraponeurose kommt es zu einer Kontraktur der Hand und Finger. Urs. letztlich nicht geklärt. Es kommt zur Veränderung der Palmaraponeurose mit langsam fortschreitender Verhärtung und Schrumpfung. Möglicherweise spielen Traumen (z.B. durch Unfälle) oder Berufstätigkeit eine Rolle als Auslöser.

Morbus Ledderhose-Kontraktur

Eine Fibromatose der Plantaraponeurose. Es handelt sich um eine Variante der Dupuytren-Kontraktur, die an der Fußsohle auftritt.

Morbus Perthes

stellt eine Durchblutungsstörung des Hüftkopfes beim Klein- und Schulkind dar.

Morbus Scheuermann

eine vorwiegend bei männlichen Jugendlichen vorkommende Wirbelsäulenverkrümmung, v.a. im Bereich der Brustwirbelsäule. Hier kommt es zu einer Verstärkung der natürlichen Kyphose, des Rundrückens.

Morgensteifigkeit

ein Symptom vieler Gelenkerkrankungen. Eng mit der Morgensteifigkeit verbunden ist der so genannte Anlaufschmerz. Morgensteifigkeit ist unter anderem bei folgenden Erkrankungen anzutreffen: Arthrose; Rheumatoide Arthritis (RA); Polymyalgia rheumatica. (Bei Arthrosen ist die Morgensteifigkeit in der Regel milder ausgeprägt als bei einer rheumatoiden Arthritis.)

MRT (Magnetresonanztomographie)

NMR (Nuclear magnetic resonance) – Kernspintomographie – durch Spulen erzeugte Magnetfelder können innere Organe, Gewebe und Gelenke, Flüssigkeiten auf röntgenstrahlungsfreie Weise hochauflösend dargestellt werden.

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