Oberflächliche Venen

zum oberflächlichen Venensystem gehören die Stamm- und Astvenen. Diese Venen können im Falle einer Erkrankung entfernt werden: sie haben eine geringe Bedeutung für den Rücktransport des Blutes aus dem Bein zum Herzen. Mit defekten Venenklappen können sie aber große Probleme bereiten.

Ödem

Flüssigkeitseinlagerung in das Gewebe. Sichtbar z.B. nach Operationen oder bei Herzschwäche oder Krampfadern an den Unterschenkeln.

Omarthrose

bezeichnet die Schultergelenksarthrose bzw. degenerative Veränderungen vom Gelenkknorpel des Schultergelenks.

Orale Antikoagulation

Blutverdünnung mit Tabletten (Medikamente: Marcumar©, Warfarin©) zur langfristigen Thrombosevorbeugung. Die Einnahme kann nach Venenthrombosen, Lungenembolien und bei Vorhofflimmern zur Vermeidung von Schlaganfällen sinnvoll sein.

Die Dosierung kann nur nach Blutuntersuchungen geschehen. Der Patient muss einen Ausweis mit den Blutergebnissen bei sich führen.

Orthese

orthopädietechnisches Hilfsmittel, welches der Stabilisierung, Stützung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur von Gliedmaßen oder Rücken (insbesondere Lende) dient.

Orthopädie

medizinische Teildisziplin, die sich mit den Erkrankungen des Bewegungsapparats beschäftigt. Dazu zählen Gesundheitsstörungen der Knochen, Gelenke, Muskeln oder Sehnen. Die Orthopädie wird von Fachärzten für Orthopädie praktiziert, den Orthopäden.

Wie bei anderen medizinischen Teildisziplinen ist die Abgrenzung zu benachbarten Feldern, vor allem zur Chirurgie und Unfallchirurgie nicht immer scharf. Orthopädie (von griechisch „ὀρϑός“= aufrecht und „παιδεύειν“= erziehen) - befasst sich exakt mit der Entstehung, Verhütung, Erkennung und Behandlung angeborener oder erworbener Form- oder Funktionsfehler des Stütz- und Bewegungsapparates. Sie behandelt Knochen-, Gelenk-, Muskel- und Sehnenerkrankungen oder –Verletzungen. Zusätzlich dient die Orthopäde der Rehabilitation des Patienten. Die orthopädische Behandlung beinhaltet u.a. chirurgische Verfahren (z.B. Frakturversorgung; Prothesenchirurgie; Arthroskopie), Physiotherapie, orthopädische Schmerztherapie; viele weitere konservative, d.h. nicht operative Verfahren z.B. zur Arthrosebehandlung. In der Technischen Orthopädie kommt die Anwendung von Hilfsmitteln (z.B. Einlagen für Schuhe, Schuhzurichtungen, orthopädische Schuhe, sowie Prothesen, Bandagen und Orthesen) zum Einsatz.

Osteochondrom

benigner (gutartiger) Tumor im Bereich der Metaphysen der langen Röhrenknochen. Frauen sind seltener betroffen als Männer. Es handelt sich um den häufigsten benignen Tumor des Bewegungsapparates.

Osteochondrosis dissecans (OD)

eine Erkrankung der Gelenkfläche, die meist Sprunggelenk, Knie- oder Hüftgelenk der meist jugendlichen, aktiven Patienten betrifft. Bei der OD kommt es zu einem Untergang eines direkt unter der Gelenkfläche liegenden Knochenbezirks.

Das Knorpel- Knochenstück kann sich aus dem Verbund lösen und als sogenannte freie Gelenkmaus (Dissekat) einen beweglichen Fremdkörper in der Gelenkkapsel bilden. Die direkte Folge von Osteochondrosis dissecans kann eine Gelenkarthrose, mit damit verbundenen Folgen für Bewegung, Sport und Beruf sein.

Osteodensitometrie (DXA-Messverfahren)

durch das Standardverfahren zur Messung der Knochendichte kann mit einer Knochendichtemessung (= DXA- Untersuchung) das spezifisches Osteoporoserisiko leicht bestimmt werden.

Osteoidosteom

Tumor, der von den sog. Osteoblastenzellen ausgeht und einen Durchmesser von bis zu zwei Zentimetern erreichen kann. Er tritt vor allem in der Kortikalis der langen Röhrenknochen auf, v.a. an Tibia und Femur.

Es handelt sich um eine häufige Erkrankung (ca. 4% aller Knochentumoren). Frauen sind seltener betroffen als Männer. Die Erkrankung tritt vor allem zwischen dem 11. und dem 20. Lebensjahr auf und manifestiert sich durch Schmerzen, die vor allem nachts auftreten und z.B. durch Acetylsalicylsäure, ASS gebessert werden können.

Osteomyelitis

akute oder chronische Entzündung des Knochens und/oder des Knochenmarks, die i.d.R. durch eine bakterielle Infektion verursacht wird. Osteopenie - gegenüber dem alterspezifischen Normwert herabgesetzte Knochendichte. Die Osteopenie ist eine fakultative Vorstufe der Osteoporose. Dabei liegt der sog. T-Score zwischen -1.0 und -2.5. (Osteoporose: ab -2.5).

Urs. Sehr häufig verringerte Östrogenspiegel (ab der Menopause) in Kombination mit Bewegungsmangel und ggf. veränderter Ernährungssituation. Auch erbliche Faktoren sind bedeutsam. Eine Osteopenie kann unter der Dauertherapie mit Kortison auftreten.

Osteopathie

Teil der manuellen Medizin. Die osteopathische Lehre ist nicht nur ein therapeutisches Behandlungsprinzip für bestimmte Schmerzsyndrome. Sie wird von den Osteopathen durch die ganzheitliche Betrachtungsweise des Körpers als ein Therapiekonzept für Körper, Geist und Seele gesehen.

Die Wirkung kann derzeit nicht mit wissenschaftlichen Methoden nachgewiesen werden und wird von den gesetzlichen Krankenkassen daher übernommen. Die Osteopathie soll Selbstheilungskräfte, Selbstregulationsmechanismen und Gesunderhaltungssysteme des Körpers stimulieren.

Osteoporose

unter diesem Begriff wird die Abnahme der Knochenmasse, Knochenstruktur und Knochenfunktion (sog. Entkalkung) verstanden. Es liegt der Osteoporose ein Missverhältnis zwischen Knochenaufbau und -abbau zugrunde. Bei dieser Erkrankung sind mehr Frauen (v.a. ab/nach den Wechseljahren) als Männer betroffen.

Dem Knochen wird schleichend aber kontinuierlich Kalzium entzogen. Sehr oft besteht auch ein begleitender Vitamin D –Mangel. Dadurch werden die Knochen schwächer, brüchig. Gründe für die Krankheit liegen in einer Veranlagung, falsche Lebensweise (wenig Bewegung, falsche Ernährung, Zigaretten- und Alkoholkonsum, Einnahme bestimmter Medikamente u.v.a.).Osteoporose ist eine Knochenerkrankung, die sich schleichend und meist unbemerkt entwickelt. Die Knochen verlieren dabei Masse und Stabilität. Dadurch entsteht bei den Betroffenen ein erhöhtes Risiko für Knochenbrüche (z.B. Oberschenkelhals, Handgelenk, Wirbelkörper), in Folge von Stürzen. Die Knochendichtemessung (DXA) lässt eine Osteoporose und ihre Vorstufen frühzeitig erkennen. Eine entsprechend rechtzeitige Beratung und Behandlung bietet den Patienten heutzutage gute Chancen, den Verlust der Knochenmasse zu stoppen.

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