Patellaspitzensyndrom

chronische, schmerzhafte, degenerative Überlastungserkrankung am Knochensehnenübergang (Insertionstendopathie) im Bereich der Kniescheibe (Patella). Urs. Wiederkehrende, ungewohnte Zugbelastungen -bewegungen der Patellasehne, z.B. bei Sportarten wie Volleyball, Basketball, Hochsprung, Weitsprung, Gewichtheben, oder Jogging auf betonierten Wegen.

Wichtiger Faktor ist ferner die Frequenz der Belastungen. Hinzu treten innere Einflüsse wie verminderte Dehnbarkeit, angeborene Bandschwäche oder Kniescheibenhochstand. Belastungsabhängiger Schmerz bei normalen Bewegungen (z.B. Treppensteigen); chronische Belastungsschmerzen über Monate und Jahre. Die Symptome treten bei 20- 30 % der Patienten an beiden Seiten auf. Es stehen zahlreiche konservative Behandlungsverfahren zur Verfügung.

pAVK

Abkürzung für periphere arterielle Verschlußkrankheit. Die krankhafte Verengung der Arterien verursacht eine verminderte Durchblutung.

Pelotte (Profileinlage)

eingebautes Druck- und Massagepolster in der Einlage oder im Konfektionsschuh, mit dem Ziel einer orthopädietechnischen Lösung eines Fußproblems (z.B. beim symptomatischen Senk-Spreizfuß).

Perforansvenen

Verbindungsvenen zwischen tiefem und oberflächlichem Venensystem; oft auch Grund für ein offenes Bein (Ulkus).

Periartikuläre Verkalkung

bezeichnet Weichteilverknöcherungen durch neu gebildetes Knochengewebe in der Umgebung des künstlichen Hüftgelenkes.

Periradikuläre Schmerztherapie (PRT)

Können Beschwerden der Hals- oder Lendenwurzel bestimmten Nervenwurzeln eindeutig zugeordnet werden, kann vom erfahrenen Orthopäden, Neurochirurg oder Radiologe eine dünne Kanüle unter CT- oder Röntgen-Bildwandlerkontrolle bis dicht an die betroffene Nervenwurzel herangeführt werden.

Es wird dann ein örtliches Lokalanästhetikum und Muskelrelaxans zusammen mit Cortison als Depotpräparat unmittelbar an die Nervenwurzel gespritzt. Dadurch kommt es zu einer Abschwellung der Nervenwurzel und Entzündungshemmung sowie zu einer Schmerzreduzierung – verbunden mit einer Zunahme an Beweglichkeit und damit auch mehr Lebensqualität. Risiken und Komplikationen müssen bedacht werden – für Arzt UND Patient.

Pes planus

medizinischer Begriff für Plattfuß.

Pes transversus

medizinische Bezeichnung für Knickfuß und bezeichnet die Veränderung der normalen Fußform in Richtung eines nach außen abgeknickten Fußes, der oft mit Absenkung des innenseitigen Längsgewölbes einhergeht.

Pes valgus

medizinische Bezeichnung für Knickfuß und bezeichnet die Veränderung der normalen Fußform in Richtung eines nach außen abgeknickten Fußes, der oft mit Absenkung des innenseitigen Längsgewölbes einhergeht.

Phlebographie

aus der Literatur und Praxis sind durchaus Möglichkeiten bekannt und erprobt, ausstrahlende oder lokale Schmerzen wie bei Rheuma, Arthritis und Weichteilrheumatismus sowie Arthrose und Knorpelabrieb zu therapieren.

Phlebologie

Lehre von der Venenheilkunde

Placebo

(lat. „ich werde gefallen“) beschreibt i.e.S. ein Scheinarzneimittel, welches keinen Arzneistoff enthält und somit auch keine durch einen solchen Stoff verursachte pharmakologische Wirkung haben kann.

Placeboeffekte

sind positive Veränderungen des subjektiven Befindens und objektiv messbaren körperlichen Funktionen, die der symbolischen Bedeutung einer Behandlung zugeschrieben werden. Sie können bei jeder Art von Behandlung auftreten, also nicht nur bei Scheinbehandlungen

plantarer Fersenschmerz

Schmerzen im Bereich der unteren und vorderen Kante des Tuber calcanei. Die an der vorderen und unteren Kante des Tuber calcanei entspringende Plantarfaszie wird beim Gehen stark belastet. Diese ausgeprägte Belastung kann zu einer Entzündung führen, welche lang anhaltende Schmerzen hervorrufen (Plantarfasziitis). Ein meist erfolgreiches konservatives Behandlungsverfahren stellt - neben Einlagenversorgung – die Stoßwelle dar.

(s.a. Fersensporn)

Plattfuß

Fehlstellung des Fußes. Kann sowohl angeboren als auch erworben sein kann. Merkmal ist das nach unten durchgedrückte Längsgewölbe des Fußes. Bei einem Plattfuß sinkt der mediale (innenseitige) Tragstrahl des Fußes ein. Er ist oft kombiniert mit einem Knick-Spreizfuß. Die Patienten leiden vor allem unter Schmerzen am Ligamentum calcaneonaviculare plantare.

Pneumonie

medizinischer Fachbegriff für Lungenentzündung.

Polyarthritis (RA)

eine rheumatische Gelenkerkrankung mit gleichzeitigem Befall mehrerer Gelenke.

Polyarthrose

medizinischer Begriff für die Arthroseerkrankung von drei oder mehr Gelenkregionen.

posterior

bedeutet: der hintere.

postoperativ

nach einer Operation oder einem chirurgischen Eingriff

Postthrombotisches Syndrom (PTS)

Beinschwellungen, Beschwerden und Hautveränderungen nach einer Thrombose nennt man postthrombotisches Syndrom (PTS). Es macht eine langjährige Kompression notwendig. Eine Operation der tiefen Vene (künstliche Venenklappen) ist derzeit technisch noch nicht möglich.

posttraumatisch

nach einer Verletzung

Prävention

Maßnahmen, welche Erkrankungen oder Verletzungen verhindern, verzögern oder das Verletzungsrisiko minimieren

Prellung (Kontusion) 

Verletzung durch direkte, stumpfe Gewalt von außen; dabei sieht man in der Regel keine oder nur eine geringfügige Verletzung der Haut

Prophylaxe

für eine Vielzahl von Krankheiten können Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Diese sind z.B. Änderungen in der Lebensweise (Sport; Beruf; Ernährung) oder auch medizinische (Vorsorge-) Untersuchungen. Besonders bei Rückenbeschwerden sollte neben gezielt rücken- bzw. gelenkgerechten Sport und Muskelaufbau-/ dehnungsprogramm ggf. Ernährungsumstellung und Gewichtsabnahmmaßnahmen durchgeführt werden. Diese Maßnahmen werden von vielen Krankenkassen finanziell unterstützt.

Propriozeption

Der Propriozeptionsbegriff geht ursprünglich auf Sherrington zurück und beschreibt die Fähigkeit, den Zustand sowie die Veränderung von Gelenkwinkelpositionen über spezialisierte Sensoren (Propriozeptoren) zu erfassen. Propriozeptives Training – Training auf instabilen Untergründen wie Weichmatte,

Schaumkissen, Trampolin, Wackel- und Schwingungsbrettern. Insbesondere im Bereich der Prävention und Rehabilitation weit verbreitetet. Gilt als wichtiges Aufbautraining z.B. nach Knie- oder Sprunggelenksverletzungen oder –operationen. Diese Maßnahmen werden als „Training der Propriozeption“ bezeichnet. proximal - medizinische Bezeichnung für zum Rumpf hin.

Propriozeptives Training

Training auf instabilen Untergründen wie Weichmatte, Schaumkissen, Trampolin, Wackel- und Schwingungsbrettern. Insbesondere im Bereich der Prävention und Rehabilitation weit verbreitetet. Gilt als wichtiges Aufbautraining z.B. nach Knie- oder Sprunggelenksverletzungen oder –operationen. Diese Maßnahmen werden als „Training der Propriozeption“ bezeichnet.

PRP= Platelet Rich Plasma

(ACP= autolog conditioniertes Plasma) - Relativ neues Eigenblutverfahren zur Wundheilung nach Muskel- und Sehnenverletzungen im Sport oder bei chronischen Sehnenentzündungen mit lokal schlechter Blutzirkulation - bei geringer Stoffwechselaktivität von Sehnenzellen und anderen Gewebetypen) mittels Plasma- und Blutplättchen (Thrombozyten) Anreicherung aus Patientenvollblut.

Pseudoradikuläre Schmerzen

Beschwerden, die nicht eindeutig einer Nervenwurzel zugeordnet werden können oder von anderen Strukturen der Wirbelsäule ausgelöst werden wie z.B. den kleinen Wirbelgelenken. Sie können “ischiasartige” Schmerzen vortäuschen.

Punktion

Einführung eines spitzen Instruments aus Metall oder Kunststoff (Katheter, Hohlnadel etc.) zur Absaugung von Flüssigkeiten oder zur Gewinnung von Gewebeprobenmaterial.

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FA Orthopädie + Unfallchirurgie
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