Akupunktur

Eine Krankheit entsteht nach traditioneller Ansicht, wenn diese Harmonie von Yin und Yang gestört ist. Die Lebensenergie, welche durch die Meridiane (Energiebahnen) strömt, dürfe nicht blockiert werden. Durch Akupunkturnadeln kann sie wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, indem bestimmte Energiepunkte abgeschwächt oder stimuliert werden. Für die Diagnosestellung berücksichtigen wir Ärzte auch ganzheitliche Aspekte wie Lebensweise, Ernährung, Persönlichkeit und vorangegangene Krankengeschichte der/s Patienten. Die Einstichpunkte liegen bei der Akupunktur über den gesamten Körper verteilt auf den Meridianbahnen, in denen die körpereigene Energie, das Qi, fließt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Indikationsliste mit vielen Beschwerdebildern, die sich zur Akupunkturbehandlung eignen, schon vor Jahren veröffentlicht. Für die verschiedenen Anwendungen stehen unterschiedliche Arten von Nadeln aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Dicken und Längen zur Verfügung. In der Regel werden Nadeln aus Edelstahl als Einwegnadeln verwendet. Die Länge der Nadeln variiert zwischen 1,5 und 7 Zentimetern. Die kurzen Nadeln werden vor allem im Gesichtsbereich, die langen bei der Behandlung tieferer Muskelstränge, im Gesäß und Rückenbereich verwendet.


Sonderformen der Akupunktur sind

  • französ.-chinesische Ohrakupunktur
  • japanische Schädelakupuntur (nach YAMAMOTO)
  • koreanische Handakupunktur

Alle Akupunkturformen werden in dieser Praxis – je nach Indikation durchgeführt!

* Achtung: bis auf die Chinesische Körperakupunktur - bei chronischen Knieschmerzen oder chronischen Lendenwirbelsäulenbeschwerden werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und sind selbst zu tragen. Die Privaten Krankenkassen erstatten bei vielen Erkrankungen nahezu immer auch alle anderen oben aufgeführten Akupunkturformen!