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Eigenbluttherapie mit ACP®

Seit längerem ist bekannt, dass die im Blut des Menschen enthaltenen Wachstumsfaktoren unterschiedliche Heilungsvorgänge positiv beeinflussen können. Auf dieser Erkenntnis beruht die ACP®-Therapie (= autolog conditioniertes Plasma; engl. PRP= Platelet Rich Plasma). Ein relativ neues Eigenblutverfahren zur Wundheilung nach Muskel- und Sehnenverletzungen im Sport oder bei chronischen Sehnenentzündungen (z.B. an Schultersehnen, Insertionstendopathien am Ellenbogen und Achillessehnen). Insbesondere Sehnengewebe hat naturgemäß lokal eine schlechte Blutzirkulation und damit eine nur geringe Stoffwechselaktivität und Reparaturfähigkeit. 

Akupunktur

Eine Krankheit entsteht nach traditioneller Ansicht, wenn diese Harmonie von Yin und Yang gestört ist. Die Lebensenergie, welche durch die Meridiane (Energiebahnen) strömt, dürfe nicht blockiert werden. Durch Akupunkturnadeln kann sie wieder ins Gleichgewicht gebracht werden, indem bestimmte Energiepunkte abgeschwächt oder stimuliert werden. Für die Diagnosestellung berücksichtigen wir Ärzte auch ganzheitliche Aspekte wie Lebensweise, Ernährung, Persönlichkeit und vorangegangene Krankengeschichte der/s Patienten. Die Einstichpunkte liegen bei der Akupunktur über den gesamten Körper verteilt auf den Meridianbahnen, in denen die körpereigene Energie, das Qi, fließt.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine Indikationsliste mit vielen Beschwerdebildern, die sich zur Akupunkturbehandlung eignen, schon vor Jahren veröffentlicht. Für die verschiedenen Anwendungen stehen unterschiedliche Arten von Nadeln aus verschiedenen Materialien und in verschiedenen Dicken und Längen zur Verfügung. In der Regel werden Nadeln aus Edelstahl als Einwegnadeln verwendet. Die Länge der Nadeln variiert zwischen 1,5 und 7 Zentimetern. Die kurzen Nadeln werden vor allem im Gesichtsbereich, die langen bei der Behandlung tieferer Muskelstränge, im Gesäß und Rückenbereich verwendet.


Sonderformen der Akupunktur sind

  • französ.-chinesische Ohrakupunktur
  • japanische Schädelakupuntur (nach YAMAMOTO)
  • koreanische Handakupunktur

Alle Akupunkturformen werden in dieser Praxis – je nach Indikation durchgeführt!

* Achtung: bis auf die Chinesische Körperakupunktur - bei chronischen Knieschmerzen oder chronischen Lendenwirbelsäulenbeschwerden werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen und sind selbst zu tragen. Die Privaten Krankenkassen erstatten bei vielen Erkrankungen nahezu immer auch alle anderen oben aufgeführten Akupunkturformen!

Neuraltherapie nach Huneke

Die Neuraltherapie ist ein Verfahren, das sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie von Erkrankungen eingesetzt werden kann. Bei dieser Methode werden örtlich wirksame Betäubungsmittel (Procain u.a.) injiziert, um Erkrankungen aufzuspüren und Schmerzen (z.B. an der Wirbelsäule, an Gelenken, in Muskeln und Knochen, an Sehnen und Bändern) zu lindern.

Vor allem in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ist die Neuraltherapie sehr verbreitet. Die Neuraltherapie stützt sich auf zwei Theorien. Die Störfeldtheorie beruht auf der Vorstellung, dass krankhafte Prozesse, Verletzungen und Narben in der Haut und in einem Organ Einfluss auf andere Organe haben können.

Bei der Segmenttheorie geht man davon aus, dass es Nervenverbindungen zwischen den Organen und der Haut gibt. Jeder Körperabschnitt wird einem bestimmten Hautareal, der so genannten Head-Zone, zugeordnet. Ist die Haut in einer bestimmten Zone sehr empfindlich, kann auf eine Erkrankung des damit verbundenen Organs geschlossen werden. Die Neuraltherapie wird durch lokale Injektionen vorgenommen. Die dabei eingesetzten Betäubungsmittel beeinflussen dabei auch das vegetative Nervensystem. Es sind meist mehrere Sitzungen notwendig, um Störfelder zu löschen und Schmerzen zu lindern oder gar vollständig zu beseitigen.

Hochenergie- Lasertherapie

Das Laser-Verfahren ist heute auf vielen medizinischen Gebieten nicht mehr weg zu denken. Es soll eine heilungsfördernde, entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung besitzen. Die therapeutische Wirksamkeit sei durch langjährige klinische Erprobungen getestet, berichtet der Hersteller. Lasertherapie ist eine Behandlung, bei der energiereiche Lichtmengen in das Gewebe dringen.

Wir behandeln mit einem der derzeit modernsten Hochleistungslaser-Therapie-Geräte. Mit 7000 mWatt wird eine effiziente, ausreichend starke Energie bei hoher therapeutischer Wirksamkeit erreicht. Dabei werden nicht nur oberflächliche Schmerzrezeptoren stimuliert, sondern auch tieferliegende Gewebeschichten zur Heilung angeregt.

Für den Patienten verläuft die Therapie i.d.R. schmerzfrei ab. Die Behandlungsdauer variiert - abhängig von der Größe des Schmerzareals.

mögliche Indikationen:

  • Chronische lumbale Rückenschmerzen
  • Schmerzhafte Muskelverspannungen und Triggerpunktareale der gesamten Wirbelsäule
  • Tennisarm und Golferellenbogen
  • Sehnen und Sehnenscheidenentzündungen (z.B. am Unterarm oder der Achillessehne)
  • Fingergelenksarthrosen und Arthrosen anderer Gelenke
  • Muskelverletzungen und Verstauchungen
  • Narbenbehandlung

Stosswellen-Therapie

 

Die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWL) wird heute vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt. Stoßwellen sind besonders kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie. Zur Behandlung wird der Schallkopf des Stoßwellengerätes auf den betroffenen Bereich eingestellt und mit Stoßwellen „beschossen“. Dies soll heilende Prozesse an Stütz- und Bewegungsapparat auslösen. Viele Operationen konnten so in der Vergangenheit erfolgreich vermieden werden. Bei folgenden Krankheiten gilt diese Therapie zurzeit als wirksam und wird von den meisten Privaten Krankenkassen (ggf. auch nur Teilkostenübernahme) voll getragen:

 

  • Sehnenerkrankungen und Verkalkungen der Schulter:
    Durch die Stoßwellen soll das Kalkdepot in der Schulter langsam aufgelöst werden. Bereits zuvor wird i.d.R. der Schmerz deutlich reduziert und es stellt sich meist rasch eine verbesserte Beweglichkeit der Schulter wieder ein.
  • Tennisarm am Ellenbogen:
    Die Stoßwellen sollen chronische Entzündungsprozesse der betroffenen Streckersehnen des Unterarms auflösen.
  • Fersensporn oder Fersenfaszienhautentzündung:
    Stoßwellen sollen Entzündungsvorgänge in der Fußsohle (Aponeurose) auflösen. Durch Schmerzreduktion – bei verstärkter Ausschüttung Antientzündlicher und schmerzlindernder körpereigener Stoffe kann der betroffene Fuß wieder besser belastet werden.
  • Pseudarthrose (Knochenbruchheilungsstörung):
    Die Knochenzellen können durch Stoßwellen zum Wachstum angeregt werden. Über das Wachstum dieser Zellen im Bruchspalt kann der instabile Knochen ausheilen.

Auch zur Behandlung schmerzhafter Muskeltriggerpunkte im gesamten Rumpfmuskelkorsett- und Extremitätenbereich geeignet und von Profisportlern häufig eingesetzt. Die schmerzhafte Achillessehne (Achillodynie), „Golferellenbogen“, Schleimbeutelentzündungen u.a. werden zumeist ebenfalls erfolgreich mit Stoßwellen therapiert.

Wirkprinzip

Die elektrohydraulische Stoßwellenerzeugung ähnelt einem Blitzschlag unter Wasser. Eine spezielle Zündkerze, die aus zwei Elektroden aufgebaut ist, wird dabei in einem Wasserbad über einen Kondensator gezündet. Dadurch erhitzt sich die umgebende Flüssigkeit schlagartig. Es bildet sich eine Gas- und Plasmablase, welche die umliegende Flüssigkeit zusammendrückt. Dadurch entsteht eine Druckwelle, die sich in Form einer Stoßwelle explosionsartig ausbreitet. Diese gebündelten Wellen werden als kinetische Energie therapeutisch genutzt.

Die Ausbreitung, Geschwindigkeit und Reichweite von Stoßwellen sind dabei von der Dichte der Materie abhängig, in der sich die Welle ausbreitet. Entscheidend für die Energiefreisetzung im menschlichen Organismus ist der Dichteunterschied zwischen den verschiedenen Geweben. So kann man zwischen "flüssigen Geweben" (Fett, Muskel, Blut, Wasser) und "festen Geweben" (Knochen, Nierenstein, Kalk) unterscheiden. An der Grenze zweier unterschiedlich dichter Gewebestrukturen, so zum Beispiel zwischen Knochen und Fett, wird durch Ausbreitungshindernisse die Energie der Stoßwelle in diesen Strukturen freigesetzt. Im Gegensatz zur Ultraschallwelle geschieht dies nicht nur in Form von thermischer sondern auch in kinetischer Energie.

Diese wird zu therapeutischen Zwecken genutzt.

Interessanter Link:
Deutschsprachige Internationale Gesellschaft für Extrakorporale Stoßwellentherapie

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