Hackenfuß

Deformität des Fußes mit einer übermäßigen Dorsalextension und behinderten (unmöglichen) Plantarflexion.

Hallux rigidus

bezeichnet das durch arthrotische Verschleißveränderungen steif gewordene Großzehengrundgelenk. Bei Versagen von konservativen Therapien (Einlagen, Schuhzurichtungen, Orthesen, Bandagen und Spritzen) – verbleiben operative Therapieverfahren zur Korrektur.

Hallux valgus („Schiefzehe“ oder „Frostballen“ oder kurz „Ballen“)

medizinische Fachausdruck für den krankhaften Schiefstand der großen Zehe, die dabei im Großzehen-Grundgelenk zum Fußaußenrand hin abweicht.

Urs. i.d.R. eine Abweichung des ersten Mittelfußknochens (Os metatarsale 1, kurz MT1) in Richtung Fußinnenrand, der sog. Metatarsus primus varus. Gleichzeitig kann auch ein Verschleiß des Großzehen-Grundgelenks vorliegen, ein sog. Hallux rigidus. Befindet sich die Valgus- Deformität im Endgelenk, liegt ein Hallux valgus interphalangeus vor. Eine Abweichung der Großzehe im Grundgelenk zum Fußinnenrand hin (nach medial) wird als Hallux varus bezeichnet. Eine erbliche Häufung ist zu beobachten. Frauen sind sehr viel häufiger betroffen als Männer. Oft aufgrund der Verwendung ungeeigneten Schuhwerks mechanisch bedingt (zu enge, kleine oder spitze Schuhe). Th. Bei Versagen von konservativen Therapien (Einlagen, Schuhzurichtungen, Orthesen, Bandagen und Spritzen) – verbleiben operative Therapieverfahren zur Korrektur.

Hämarthros

bedeutet übersetzt: „Blut im Gelenk“. Z.B. nach einem Kreuzbandriss mögliche Folge für das Kniegelenk

Hämatom 

blauer Fleck“, „Bluterguss“

Hammerzehen (Digitus malleus)

ie Form einer Hammerzehe ergibt sich durch die kontinuierliche „hammer-„ oder sogar „krallenartige“ Beugung des Endgelenkes einer Zehe. Es besteht eine Beugekontraktur im Mittelgelenk (PIP = proximales Interphalangealgelenk), seltener im Endgelenk (DIP = distales Interphalangealgelenk).

Man unterscheidet flexible und fixierte Hammerzehen. Oft aufgrund der Verwendung ungeeigneten Schuhwerks mechanisch bedingt (zu enge, kleine oder spitze Schuhe). Bei Versagen von konservativen Therapien (Einlagen, Orthesen) – verbleiben operative Therapieverfahren zur Korrektur.

Heparin

Blutverdünnendes Medikament, welches Thrombosen und Embolien vorbeugt. Bei Immobilisation und oft nach Operationen mit Entlastung und/oder Bettlägerigkeit erforderlich.

Niedermolekulare Heparin-Fertigspritzen (NMH) kann der Patient nach Anleitung problemlos selbst in eine Hautfalte (subcutan) spritzen.Dieses macht eine ambulante Venentherapie möglich.

Hexenschuss /Lumbago 

Kreuz- und/oder Lendenschmerz der plötzlich und sehr heftig eintritt

Hilfsmittel

sind Gegenstände wie z.B. Bandagen, Orthesen, Gehhilfen oder Körperersatzstücke, die im Einzelfall erforderlich sind, um den Erfolg einer Krankenbehandlung zu sichern, einer drohenden Behinderung vorzubeugen oder eine Behinderung auszugleichen

Hill-Sachs-Läsion

bezeichnet eine Impression (oder Eindruck) des Oberarmkopfes im Schultergelenk, welche die Knorpelschicht allein oder die Knorpel- UND Knochenschicht eindrücken kann. Es handelt sich bei dieser Verletzung um eine Folge von (meist wiederholten) Schulterausrenkungen.

Je nach Richtung der Luxation findet sich ein hinterer (dorsaler) bei einer vorderen Luxation oder ein vorderer (ventraler) – bei einer hinteren Luxation - Hill-Sachs-Defekt.

Hohlfuß

eine Fußdeformität, bei welcher der Fuß eine verstärkt ausgeprägte Fußlängswölbung aufweist. Charakteristisch für den Hohlfuß sind Schmerzen unter Belastung, die vor allem unter dem Kopf des ersten und fünften Mittelfußknochens, aber auch diffus im Bereich der Fußwurzel auftreten können.

Hüft TEP

ist die Abkürzung für Hüft-Total-Endoprothese und bezeichnet den Hüftgelenksersatz mit einem Kunstgelenk (Materialien oft aus Stahl, Titan und Kunststoff)

Hüftdysplasie

bezeichnet einen verzögerten oder gestörten Ausreifungszustand der Hüftgelenke eines Neugeborenen. Die ursprünglich knorpelig angelegten Hüftpfannen sind bei der Geburt noch nicht ausreichend verknöchert und damit zu flach und steil, um den Hüftkopf ausreichend stabil zu halten.

Er kann ggf. dadurch bei Bewegungen des Beines luxieren. Untherapiert kommt es im weiteren Wachstum zu schweren Gangstörungen und Gehbehinderungen mit Schmerzen und erheblichen Bewegungs- und Belastungseinschränkungen. Im Erwachsenenalter sind frühzeitigere Abnutzung des Gelenkes und Arthrose gehäuft zu beobachten.

HWS-Syndrom

ist eine Sammelbezeichnung für eine Vielzahl sehr unterschiedlicher orthopädischer und/oder neurologischer Symptomenkomplexe, die von der Nacken-Schulter-Armregion ausgehen.

Hyaluronsäure

unter orthopädisch-rheumatologischen Fachexperten nur wenig umstrittene und zumeist wirksame Therapie bei Gelenkverschleiß bzw. Knorpeldegeneration.

Ziel einer intraartikulären (=in das Gelenk) Injektionsserie von Hyaluronsäure ist die Gelenkschmierung (Lubrikation) und „Knorpelverbesserung“ (noch) vorhandener Knorpelsubstanz. Geeignet erscheint diese sog. Viskosupplementierung für Patienten mit leichten bis mäßig schweren Formen von Arthrose in Kniegelenk (=Gonarthrose), Schultergelenk (=Omarthrose), Daumengrundgelenk (=Rhizarthrose), Großzehengrundgelenk (Hallux Rigidus) und Hüftgelenksarthrose (=Coxarthrose). Außerdem wird der körpereigene Wirkstoff nach chirurgischen-arthroskop. Eingriffen verwendet. Bei schweren Formen der Arthrose kann Hyaluronsäure „keine Wunder bewirken“. In diesem Falle setzt man es hauptsächlich noch als „Schmiersubtanz“ ein. Es werden hochmolekulare Präparate (bis 6 Mio DALTON) und geringer hochmolekulare Präparate (0.9-2,5 Mio DALTON) verwendet. Hyaluronsäure wird üblicherweise 1mal wöchentlich über einen Zeitraum von 3-5 Wochen mittels Injektionen in das Gelenk verabreicht. Im Gelenk angekommen wirkt Hyaluronsäure als Gleitmittel aber scheinbar auch entzündungshemmend. Zumindest im Labor konnte festgestellt werden, dass die Entzündungsverringerung durch Hemmung der sog. Prostaglandinsynthese und durch Hemmung von Metalloproteinasen zustande kommt. Außerdem hat Hyaluronsäure wohl einen positiven Effekt auf den Chondrozytenstoffwechsel (Knorpelzellen) und regt die Synovialzellen (Schleimhautzellen) zur Bildung von Hyaluronsäure wieder an.

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