Hochdosis-Vit. C Infusionskuren

Infusionskuren mit Hochdosis-Vitamin C

(7,5 Gramm bis 30 Gramm, intravenös)

Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist für den Menschen essentieller Mikronährstoff. Es ist an vielen biochemischen Reaktionen im Körper beteiligt (u.a. „Entgiftungsreaktionen“, Synthese von Botenstoffen, Zellregeneration usw.). Der menschliche Organismus kann Vitamin C nicht selbst erzeugen und besitzt keine Vitamin-Speicher. Die Aufnahme erfolgt im Dünndarm und Zwölffingerdarm und ist in der Menge sehr begrenzt. Vitamin C wird rasch im Organismus verteilt, aber auch schnell über die Nieren wieder ausgeschieden.
Die Vitamin-C-Infusion bietet gegenüber der Einnahme von Tabletten oder Pulver den Vorteil, dass im Akut- oder Bedarfsfall beschleunigt erniedrigte Gewebespiegel aufgefüllt und hohe Blutspiegel erreicht werden können. Bei einer Infusionstherapie wird Vitamin C in hohen Dosen (mindestens 7,5 bis zu zu 30 Gramm) direkt in die Blutbahn verabreicht.
Grundlage der Therapie ist die Erkenntnis, dass bei vielen Erkrankungen der Vitamin-C-Bedarf in bestimmten Körperregionen wohl deutlich erhöht ist und es in der Folge zu Vitamin-C-Mangelzuständen kommt. Vitamin C steigert die Immunantwort, ist wohl auch essentiell für die Stabilität des Bindegewebes und verbessert die Wundheilung.
Immunzellen verbrauchen für Ihre Abwehr-Tätigkeit somit viel Vitamin C. Außerdem wirkt das Vitamin daher wohl v.a. als sog. „Radikalenfänger“, d.h. es fängt zellschädigende oder krankheitsfördernde sog. freie Radikale ab und schützt so die Körperzellen.
Bei/nach Infektionskrankheiten, Allergien und entzündlichen Erkrankungen sowie nach schweren Verletzungen kann der Vitamin-C-Bedarf deutlich erhöht sein. Raucher, Leistungssportler und andere Menschen, die häufig physischen oder psychischen Stresssituationen ausgesetzt sind, benötigen wohl deutlich mehr Vitamin C. Die Hochdosis-Behandlung stellt auch eine ergänzende Therapie bei Krebserkrankungen dar und ist wichtiger Bestandteil der Tumorvorsorge bei Erkrankungen des Verdauungstraktes. Generell haben Tumorerkrankungen offenbar einen stark erhöhten Verbrauch an Vitamin C (u.a. durch erhöhte Vulnerabilität der Darmschleimhaut). Chemo- und Strahlentherapie tragen ebenfalls zum Absinken des Spiegels bei.